Dezember 2017 - Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!

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    • Urho Kekkonen


      Sicherheit,



      erreicht man nicht,



      indem man Zäune errichtet,



      sondern indem man Tore öffnet




      Genau das ist zur Zeit das große Problem in Politik - Übersicherheit :sassy:

      und aktuell auch bei mir gerade bei den Feuerfüchsen,
      die mich nach jedem update vor lauter Sicherheitsbedenken
      nirgends mehr reinlassen wollen,
      und ich ständig wieder Erlaubnis erteilen muss usw...
      Als gäbe es heute noch sichere Seiten,
      wer unbedingt wo rein will und weiß wie's geht,
      kommt rein, so und so...

      Am wichtigsten ist ein geöffnetes Herz
      in diesem Sinne
      euer Weihanchtsmuckl

    • Morgengebet

      Quelle: Kalendergeschichte



      Oma: „Betest du jeden Abend deine Gebete?“



      Enkel: „Oh ja!“



      „Und jeden Morgen?“



      „Nein. Am Tag habe ich keine Angst.“



      Zwar Schmunzelgeschichte, aber trotzdem...
      An den lieben Gott wird sich meist nur erinnert, wenn mensch Angst hat...

      euer Weihnachtsmuckl
    • Verfasser unbekannt


      Was ist scheinheilig?



      Das ganze Jahr die Pille nehmen



      und zu Weihnachten singen



      "Ihr Kinderlein, kommet..."


      Stimmt natürlich nicht fürs Fofo,
      wir haben gerade Babyboom :)


      Genießt eure Christkindchen
      euer Weihnachtsmuckl
    • Es treibt der Wind im Winterwalde...
      Rainer Maria Rilke, 1875-1926



      Es treibt der Wind im Winterwalde

      Die Flockenherde wie ein Hirt,



      Und manche Tanne ahnt, wie balde
      Sie fromm und lichterheilig wird.



      Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen
      Streckt sie die Zweige hin bereit



      Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
      Der einen Nacht der Herrlichkeit.




      Rilkes weißer Weihnachts-Evergreen gehört einfach

      zur Weihnachtszeit,

      alle Jahre wieder
      euer Weihnachtsmuckl
    • Das schönste aller Geschenke

      Von
      Christin Lüske, 12 Jahre
      Quelle: weihnachtsstadt.de/geschichten…nste-aller-geschenke.html



      Lirada weinte, dabei könnte alles so schön sein, schließlich war morgen Weihnachten. Aber nein, alles war anders.

      Warum nur, warum gerade ich? Lirada fragte sich immer wieder. Sie saß vor der Tür zur Intensivstation.
      Ihr Vater hatte gestern einen Tannenbaum kaufen wollen, aber jemand übersah die rote Ampel
      und fuhr in das Auto von Liradas Vater. So war es geschehen.



      Lirada schimpfte, sie konnte nicht mehr glauben, nein, es gab keinen Gott der einem zwölfjährigem Mädchen alles nahm.
      Vor einem Jahr war Liradas Mutter gestorben und jetzt das. Am Abend schlief Lirada erst sehr spät im Haus ihrer Patentante ein.
      Plötzlich hatte Lirada einen Traum, sie fuhr auf einem Boot, mit einem Mann.
      Als sie in der Mitte des Sees auf dem sie fuhren ankamen sah Lirada ihren Vater. Er lag im Krankenhausbett, neben ihm eine schwach leuchtende Kerze.
      Das ist die Glaubenskerze deines Vaters. Er braucht deine Hilfe. Du musst glauben, für ihn beten.



      Nein ,sagte Lirada, ich kann nicht beten, es gibt keinen Gott!
      Am nächsten Tag dachte sie oft an ihren Traum, er war so intensiv. Lirada lag in ihrem Bett und weinte.
      Plötzlich wurde es hell. Lirada öffnete ihre Augen. Aber was war das?
      Vor ihr stand der Mann mit dem sie im Traum auf dem Boot gefahren war. Sie rieb ihre Augen.
      Das konnte nicht wahr sein, das gab es nicht.




      Sie fasste seine Hand und ihr wurde schwarz vor Augen, dann sah sie sich am Krankenhausbett ihrer Oma. Du hast gebetet.
      Und sie überlebte, dein Glaube hat ihr geholfen!
      Das konnte nicht sein, Lirada glaubte diesem Mann nicht, sie überlebte nicht durch beten, sie überlebte durch Medizin.
      Schon wieder wurde Lirada schwarz vor Augen. Dann sah sie ihre Mutter. Lirada fiel auf die Knie und weinte.
      Nein, das durfte nicht sein , schluchzte sie, sie war mir so wichtig, wenn es Gott gibt warum tat er das?
      Sie wartete auf die Antwort des Mannes, aber es war nicht der Mann der antwortete, es war ihre Mutter.
      Lirada, es musste so sein, es war gut so, auch wenn du es jetzt noch nicht einsiehst. Es war das Richtige. Lirada schwieg.
      Nein, du durftest nicht sterben, jetzt auch noch Papa! Ihre Mutter schaute sie an.
      Dann sagte sie: Dein Vater soll überleben, du musst beten, bitte! Sie verschwand.
      Lirada wachte schweißnass auf, immer wieder hörte sie die Stimme ihrer Mutter sagen: Du musst beten Lirada, du musst beten.
      Sie wollte beten, aber sie konnte nicht. Wie auch? Immerhin konnte sie nicht glauben.



      Es geht gleich weiter...


    • Plötzlich stellte sie sich nur noch eine Frage: Wer ist dieser Mann? Was hat er mit der Sache zu tun?
      Das der Traum nicht nur ein Traum ist war für Lirada klar, denn es war nicht wie ein Traum, es war irgendwie so anders.
      Beim Mittagessen war die Stimmung getrübt, sehr getrübt, niemand sagte etwas. Auf dem Weg zu ihrem Zimmer ging Lirada an vielen Bildern vorbei
      und plötzlich entdeckte sie etwas. Aber, nein das konnte nicht sein, das war nicht möglich. Oder war es doch möglich?
      Lirada musste es wissen. Sie legte sich auf ihr Bett und schloss die Augen. Wieder kam er, dieser geheimnisvolle Mann. Wer bist du?, fragte Lirada.
      Der Mann antwortete: Das weißt du am besten, du hast mich doch auf dem Bild gesehen. Jesus?, erkundigte sich Lirada. Ja Lirada, der Jesus.



      Damals hast du noch an mich geglaubt, damals als ich für dich noch das Christkind war schenkte ich dir jedes Weihnachten das schönste aller Geschenke: deine Familie.
      Aber nun da du nicht mehr glaubst, kann ich dir nichts mehr schenken, du hast sozusagen eine Mauer zwischen dir und mir gebaut.
      Und was war mit meiner Mutter? Ich bin doch immer zur Kirche gegangen und habe gebetet! Ja Lirada, aber du hast alles nur heruntergeleiert, es hat dir nichts bedeutet.
      Es musste sein, wenn du älter bist, wirst du verstehen warum. Mit diesem Satz verschwand er...



      und alles war wie immer.Ja, er hatte Recht, es hatte Lirada nichts bedeutet. Nun wollte sie beten.
      Sie kniete sich vor das Kreuz in ihrem Zimmer und betete. Diesmal bedeutete es ihr etwas.



      Plötzlich klingelte das Telefon, Lirada blickte auf. Nach einer gewissen Zeit kam ihre Tante ins Zimmer und umarmte sie.
      Sie rief: Lirada, dein Vater ist aus dem Koma aufgewacht, es geht ihm gut, wir werden ins Krankenhaus fahren und dort Weihnachten feiern.
      Lirada hatte schon alle Geschenke aus gepackt, da hörte sie eine Stimme die fragte: Gibt es ein schöneres Geschenk als die Familie?
      Nein, antwortete Lirada, es war das schönste Geschenk.





      Gehen wir den 3.Advent besinnlich an mit dieser Geschichte, in der positiv und negativ betrachtet sehr viel Wahres steckt. Ob wir beten, an einen Wunschbaum ein Band hängen mit einer Bitte aus tiefsten Herzen, ob wir in der Kirche oder zuhause ein Licht für jemanden anzünden – geistige Kraft, die wir schenken, hat immer eine Wirkung. Jesus hat das alles gewusst, das Christentum hat vieles nicht verstanden und viele Menschen, junge und alte, quälen sich mit elendigen , unnötigen Schuldgefühlen...
      „Dir geschieht wie du glaubst...“ Wir heutigen Menschen haben ein goßes technisches Kopfwissen, aber wir wissen immer noch zu wenig welche Kräfte in uns schlummern und wie wir sie zu unserem und dem Wohl anderer gebrauchen können.

      Euch allen einen besinnlichen und gemütlichen 3.Advent
      euer Weihnachtsmuckl











    • Die Geschichte einer 12-Jährigen, dem von Eltern und Kirche schon erfolgreich eingetrichtert wurde:

      Du musst beten, dann hilft Dir Gott. Wenn Gott nicht hilft, dann bist Du schuld, denn Du hast nicht inbrünstig gebetet. :nudelholz:
      Und bei Katastrophen (egal ob privat oder öffentlich) der Spruch "später wirst Du verstehen" :opi:
      Christine weiß Bescheid: Sie ist schuldig! Immer! :/ Solche Menschen braucht die Kirche. X/ Vielleicht kann sie sich ja später noch von diesem Zwang befreien, wird frei.

      Noch was ganz anderes: auch eine 12jährige hat ein Urheberrecht. Darfst Du die Geschichte hier veröffentlichen?
      Carpe Diem!

      OhWeh
    • Hat sich jemand beschwert? Da war kein Copyrightvermerk oder hab ich das übersehen?
      Bei Weihnachtsstadt dürfen Geschichten doch allgemein kopiert werden :gruebel:
      Falls es Probleme gibt, lösch das wieder, dann wollte es die geistige Kraft halt nicht :sassy:
    • Lied im Advent

      Matthias Claudius


      Immer ein Lichtlein mehr

      im Kranz, den wir gewunden,
      daß er leuchte uns so sehr
      durch die dunklen Stunden.




      Zwei und drei und dann vier!
      Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
      und so leuchten auch wir,
      und so leuchtet das Zimmer.




      Und so leuchtet die Welt
      langsam der Weihnacht entgegen.
      Und der in Händen sie hält,
      weiß um den Segen!




      Euch allen ein Lichtlein
      euer Weihnachtsmuckl



    • (Voltaire 1694-1778, französischer Schriftsteller und Philosoph)



      Eines Tages wird alles gut sein,





      das ist unsere Hoffnung.





      Heute ist alles in Ordnung,





      das ist unsere Illusion.





      So allmählich weiß unsereins nicht mehr was es eigentlich hoffen soll...
      Dennoch... nie fehle uns das Hoffen
      euer Weihnachtsmuckl
    • Maria durch ein Dornwald ging,
      Kyrie eleison.
      Maria durch ein Dornwald ging,
      der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen.
      Jesus und Maria.





      Was trug Maria unter ihrem Herzen?
      Kyrie eleison.
      Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
      das trug Maria unter ihrem Herzen.
      Jesus und Maria.




      Da haben die Dornen Rosen getragen,
      Kyrie eleison.
      Als das Kindlein durch den Wald getragen,
      da haben die Dornen Rosen getragen.
      Jesus und Maria.





      Der 21. Dezember ist heute und die Rauhnächte beginnen

      und uns wurde vor 14 Jahren ein kleines Hexl geboren.
      Ein Jahr später wurde es christlich getauft
      davon ich heut sing'n und sagen will...
      Wie ihrs auf dem Bilde seht,
      allzu begeistert war die kleine Hex nicht von dem Wassersegen –

      der Pfarrer dachte wohl, dass er bei so'nem großen Kind etwas mehr nehmen muss :wacko:
      Das obige Lied war das Tauflied und ja... Dornen hat die kleine Hex schon einige ertragen müssen... ;(
      So geht's halt den Christkindchen...



      Euer Weihnachtsmuckl heut schon on Christkindchen-Tour

    • Kurt Tucholsky

      Die meisten Leute feiern




      Weihnachten,



      weil die meisten Leute



      Weihnachten feiern.



      Vielleicht mal ein bissl nachdenken,

      was uns an der Weihnacht trotz allem noch verzaubert
      euer Weihnachtsmuckl


      Jawoll, OhWeh, hab gestern schon das Christkind gesehen :love: :love: :love:
    • Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti, Münster (1883)


      Herr, setze dem Überfluss Grenzen

      und lasse die Grenzen überflüssig werden.



      Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
      aber auch das Geld keine falschen Leute.




      Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
      und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.




      Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
      und der Wahrheit mehr Freunde.



      Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
      die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.



      Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
      und den Deutschen eine bessere Regierung.



      Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen.
      Aber nicht sofort.





      :danke: OhWeh für die „Amtshilfe“ :thumbup:

      Eigentlich... haben sich die Zeiten kaum verändert - dieses Gebet klingt höchst aktuell :whistle:
      Und dem letzten Wunsche schließen sich die braven Fofoler
      frisch, fromm, fröhlich, frei an

      euer Weihnachtsmuckl



    • Begegnung auf dem Weihnachtsmarkt

      © Elke Bräunling
      Quelle: elkeskindergeschichten.de/2014…-auf-dem-weihnachtsmarkt/

      Manchmal können Weihnachtsbäume sprechen und uns ihre Geschichte erzählen. Manchmal …


      Tim und Papa wollen heute auf dem Weihnachtsmarkt einen Christbaum kaufen. Während Papa prüfend einen Baum nach dem anderen in die Hand nimmt,



      geht Tim auf Entdeckungsreise. Vom Karussell her klingt das Lied vom Tannenbaum zu ihnen herüber.
      „O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter…“, singt auch Tim,



      während er zwischen den Weihnachtsbäumen, die mit einer zarten Raureifschicht geschmückt sind, herumschlendert.
      „Oh Weihnachtsbaum, oh Weihnachtstraum, im Wald war es viel netter…„, singt es da plötzlich von einer kleinen Tanne, dann fiept eine dünne Stimme: „Jajaja. Netter! Im Wald war es viel netter. Jaja.“ Die Tanne schüttelt sich, und kleine Raureifsternchen schweben auf Tims Kopf.




      Tim schaut sich verwundert um. Wer hat da gesungen? Er kann niemanden sehen. Hier gibt es nur Tannen: große und kleine, breite und schmale, dicke und dünne, gerade gewachsene und krumme.



      „Komisch“, murmelt Tim. „Sie können sprechen, die Tannen, und singen. Wirklich komisch.“
      „Singen, sprechen, lachen, weinen, das kann eine Tanne nicht. Sieh dich um, rundumherum, und dann weißt du, wer hier spricht!“, singt da die Stimme wieder.
      „Wo bist du?“, ruft Tim läuft um die Tanne herum. Und da, auf einmal, sieht er die kleine rote Christbaumkugel. „Du bist das?“




      Die Christbaumkugel schaukelt am Tannenzweig hin und her und flüstert: „Ich bin´s, jaja. Sprechen kann ich und noch mehr.“
      „Was denn?“, will Tim fragen, doch da fängt die Christbaumkugel wieder an zu singen. Sie singt und singt, ihre Stimme wird immer heller, und auf einmal ist sie nicht mehr rot. Glashell blinkert sie und so durchsichtig, dass Tim in sie hineinsehen kann.
      „Toll“, ruft er, „da ist ja ein kleiner Weihnachtsbaum in der Kugel!“




      Überrascht betrachtet Tim den kleinen Weihnachtsbaum im Inneren der Christbaumkugel. Hübsch ist er mit Strohsternen, Äpfeln und roten Kerzen.
      „Hallo“, sagt der Weihnachtsbaum und verbeugt sich. „Gefalle ich dir? Kinder haben mich geschmückt. Sehr gefreut haben sie sich. Wegen mir. Und weil bald Heiligabend ist.“ Er winkt mit seinen Zweigen und verschwindet.


    • Eine hohe Tanne erscheint nun in der Glaskugel. Sie steht auf einem Marktplatz und ist über und über mit Lichtern geschmückt. Die strahlen so hell, dass der Platz festlich erleuchtet ist.
      „Über mich“, erzählt die Lichtertanne stolz, „freuen sich viele Menschen. Jeder, der hier vorbeikommt, bleibt eine Weile bei mir stehen. Vor allem die Kinder. Das ist schön.“ Die Lichtertanne blinkt zum Abschied hell auf, und weg ist sie.



      Ein mit Lametta, pinkfarbenen Kugeln und Perlenketten verzierter Baum stellt sich nun vor. Ihm folgen viele andere Weihnachtsbäume, und jeder erzählt seine Geschichte. Es sind unterschiedliche Geschichten: lustige und spannende ,feierliche und fremdartige, fröhliche und auch traurige. Tim sieht nämlich auch Bäume, die gar nicht weihnachtlich aussehen. Vergessen und verdorrt liegen sie in dunklen Ecken. Hier und da blitzt noch ein Silberfaden oder ein Strohstern zwischen vertrockneten Zweigen hervor.



      „Zu dumm, dass niemand mehr die Bäume nach Weihnachten gebrauchen kann und dass sie sterben müssen“, brummt Tim.
      „Recht, recht“, sagt die kleine Glaskugel, die nun wieder in ihrer roten Farbe leuchtet. Sie schaukelt am Tannenast sacht hin und her und singt von neuem:
      „O Tannenbaum, o Tannentraum, erhaltet unsre Blätter, ein Baum will leben allezeit, nicht nur so kurz zur Weihnachtszeit. O Tannenbaum, o Tannentraum, grün bleiben unsre Blätter…“




      „Du hast Recht, kleine Christbaumkugel“, ruft Tim wie erwachend. „Das werde ich gleich Papa sagen. Einen Baum mit Wurzeln soll er kaufen! Den können wir nach Weihnachten im Garten einpflanzen.“ Er will der Kugel zum Abschied zuwinken, doch die ist verschwunden. so sehr Tim auch schaut. „Schade“, murmelt er. „Und auch komisch, oder?“
      Tim schüttelt sich wie nach einem Traum und läuft zu Papa hinüber.





      Es ist soweit, das Christkind kommt heut!

      „Oh du fröhliche“ unterm „O Tannenbaum“
      wünscht euch allen

      euer Weihnachtsmuckl
    • Aus einem Kalender

      Der Traum des Hirten

      In der Heiligen Nacht hatte der Hirte, der als erster den Verkündigungsengel gesehen hatte, einen Traum:




      Er sah eine riesige Menschenmenge in einem weiten Kreis auf den Höhen von Bethlehem stehen.
      Bei näherem Hinsehen erkannte er, dass die Menschen aus allen Ländern der Erde zusammengekommen waren.



      Jeder einzelne war damit beschäftigt, bestimmte Dinge auf einen immer größer werdenden Haufen in der Mitte des Kreises zu werfen.



      Neugierig näherte sich der Träumer dem Haufen und erkannte,
      dass sich die Menschen ihrer Waffen, Messer, Stöcke und vieler kleiner Kästchen mit schrecklichen Worten entledigten.



      Als der letzte Mensch weggeworfen hatte, was er nicht länger tragen wollte, brach ein unbeschreiblicher Jubel aus,
      der in das Lied vom Großen Frieden einmündete. Und da war keiner, der es nicht mitgesungen hätte.



      Nach dem Lied trat eine große Stille ein, wie sie die Erde sie wohl nie erlebt hatte.
      Und in diese Stille sprach der Engel, der dem Hirten wenige Stunden zuvor schon einmal begegnet war, das Wort:
      „Diesen Frieden könnt ihr haben.
      Diesen Frieden könnt ihr haben.
      Diesen Frieden könnt ihr haben.“



      Wie sich Träume ähneln, solch einen Traum hatte der Pumuckl auch mal geträumt...
      Aber es scheint nicht das Los von uns Menschen zu sein, diesen Frieden kollektiv auf Erden zu leben – wären wir dann zu-frieden???

      Lasst es euch heute mit Gänsen, Puten etc.... gut gehen,
      genießt es ganz einfach, dass es hier und jetzt in unserem Lande möglich ist zu genießen.

      So ein bissl könnten wir ja auch mal den Politikern danken für die Politik, die Deutschland und Österreich
      nach den furchtbaren Weltkriegen vertreten haben...

      Euer Weihnachtsmuckl