Dezember 2017 - Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!

    • Dezember 2017 - Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!

      Eine dauerhafte Botschaft
      Autor: Unbekannt

      Tief in uns muß Weihnachten sein.
      Nur im Herzen kann sie werden




      und von hier aus Licht der Erden
      dauerhafte Botschaft sein.








      Nicht das Wort, das sich bekennt
      laut und prahlend vor der Menge



      sprengt des Herzens dumpfe Enge,
      daß es still sein Heil erkennt.







      Laß die Weihnacht in dich ein,
      daß ihr Licht dich ganz erfülle!



      Und du darfst Gelaß und Hülle
      ihrem ew'gen Wunder sein.





      So sei es und eine kleine Bitte hab ich an den da oben:

      Herr, schmeiß Hirn vom Himmel

      Aufi geht’s in den Dezember
      euer Weihnachtsmuckl
    • 100jähriger Kalender
      Dezember

      Vom 01. - 09. unlustiges Wetter, trübe, neblig mit Schnee



      Vom 10. - 11. trocken



      Vom 13. - 26. rauhes, frostiges Wetter



      Am 27. regnet es



      Vom 28. - 29. rauhes, frostiges Wetter



      Vom 30. - 31. wieder schönes Wetter und kalt





      Bauernregel


      Ist der Dezember rauh und kalt,



      kommt der Frühling auch schon bald.




      Der November war hier im Rückblick meist „unlustig“, kühl, aber noch nicht eiskalt,
      sehr nass und dazwischen mal ein paar schönere Tage, hatte der Kalender also im Schnitt recht.

      Das oben sieht nach einem „unlustigen“ Dezember aus, aber vielleicht weiße Weihnachten... :pumi:


      Heute einen lustigen Samstag
      wünscht allerseits die Weihnachtsmuckl-Pumi


      :danke: Dani :knuddel:
    • Die Dezemberfrau
      © Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl
      Quelle:wintergeschichten.com/2016/11/30/die-dezemberfrau/


      „Es ist so dunkel hier und still. Bin ich zu früh?“

      Die Dezemberfrau war sich nicht sicher. Zu früheren Zeiten hatte sie die Musik der vielmehrtausend Lichter ins Land gerufen.
      In diesem Jahr aber wartete sie vergebens.




      Was war geschehen? Kein einziges Licht sah sie und sie hörte auch keine Lieder,
      nicht einmal den Klang der Kirchenglocken konnte sie vernehmen.
      Hatte sie sich etwa in der Zeit geirrt? Das konnte nicht sein, auf gar keinen Fall.
      „Die Zeit hat ihren Klang verloren, verschwunden scheint ihr Licht“, murmelte sie. „Das gefällt mir nicht.“




      Sie griff in die Tasche ihrer Jacke und holte ein Glöckchen hervor. Damit läutete sie in alle Richtungen je drei Mal:

      „Bingbing! Bingbing! Bingbing!“
      Auch wenn die Glöckchen nur winzig klein waren, erreichte ihr feiner Klang alle Menschen im Land,
      die Großen und die Kleinen, die Alten und die Jungen.




      Wie ein weit hallendes Echo antworteten die Kirchenglocken



      und in den Fenstern der Häuser blinkten Lichter auf, eines nach dem anderen.



      „Advent, Advent!“ sangen die Sänger des Chores, die sich zu einer Probe in der alten Schule getroffen hatten.




      Es geht bald weiter...
    • auch ich hab mein Lichtlein angezündet und adventlich gefrühstückt - jetzt geht's weiter...

      „Ein Lichtlein brennt!“, sang das Kind, das auf dem Schoß seiner Mutter kuschelte.
      „Advent?“, wunderte sich auf einmal so manch einer. „Ist es schon wieder so weit? Die Zeit rast, oh, wie sehr sie rast!“



      Und die Herzen jener Menschen, die vom Eintritt des Advents überrascht wurden, schlugen etwas schneller als gewohnt.
      Es war noch so viel zu erledigen. Gar nicht daran denken mochte man da.
      „Ich muss ihnen sagen, dass sie zur Ruhe kommen und die Zeit genießen mögen. Es ist doch die schönste Zeit im Jahr!“, murmelte die Dezemberfrau.




      Sie griff in die andere Jackentasche, holte das Glas mit dem Sternenstaub heraus,

      häufelte etwas davon auf ihre Handfläche und pustete die kostbaren Körnchen weit ins Land hinein,
      wo sie sich auf Dächer und Straßen, Bäume, Felder und Wiesen legten.



      „Schaut nur! Das Licht, wie schön es funkelt!“, rief ein Kind, das gerade noch traurig aus dem Fenster gestarrt hatte.

      Seine Augen strahlten und die Erwachsenen wischten sich ein paar Freudentränchen von den Wangen.
      Die Adventszeit, nun war sie auch bei ihnen angekommen. Wie schön sie doch war! Wie ruhig und still.



      „Oh, dieses Funkeln, diese Ruhe, diese Stille. So lieben wir den Dezember!“, sagten sie.
      Dann entzündeten sie eine Kerze und stellten sie ins Fenster.
      Die Dezemberfrau nickte. Sie war zufrieden. Nun konnte sie beruhigt weiter ziehen.
      Es gab ja auch noch so viel zu tun. Irgendwie war er halt doch ein wenig stressig, der Dezember.




      Wenn ich euch als alte Weihnachtsfrau einen Rat geben darf,
      so bewahrt euch das Kind in eurem Herzen, dann könnt ihr auch die Adventszeit richtig genießen
      – so wie dieser süße Kleine gestern auf dem Weihanchtsmarkt, der entzückt das weiche Fellchen streichelte

      – da seh ich...Weihnachten!!!


      Seid alle lieb umärmelt
      eure muckelige Weihnachtspumi




    • Es ist Advent!

      Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816-1890)


      Die Blumen sind verblüht im Tal, die Vöglein heimgezogen;



      Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.



      Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!





      Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;



      das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;



      das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!






      Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachtsfrühlingstunde!



      Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!



      Du Morgenstrahl von Gott gesandt! Es ist Advent!




      Das war gestern ein 1.Advent wie im Bilderbuch,

      aber der Schnee wird nicht lange liegen bleiben,
      heute denn ma...



      Guten Rutsch in die neue Woche wünscht euch
      euer Weihnachtsmuckl





    • Robert Owen (1771 - 1858)


      In überfüllten Geschäften




      Weihnachtskäufe machen zu müssen,



      verursacht Santa Claustrophobie.




      Was würde es dem Herrn Owen in unseren heutigen Städten verursachen :D

      Naja, muss nachher auch mal einiges in der Stadt erledigen,
      aber stressen lass ich mich nicht
      Euer Weihnachtsmuckl
    • Ein seltsamer Wunsch an den Nikolaus
      © Elke Bräunling
      elkeskindergeschichten.de/2014…r-wunsch-an-den-nikolaus/



      Heute ist Nikolaustag,




      und Maxi ist sauer. Papa ist nämlich immer noch nicht nach Hause gekommen. Dabei hat er fest versprochen, pünktlich zu sein. Aber Papa hat ja nie Zeit für Maxi!
      Meist sitzt er am Computer oder liest oder er ist müde. Maxi aber würde so gerne mit Papa spielen, kicken und all die anderen Dinge tun,
      die seine Freunde mit ihren Vätern unternehmen.




      „Bald wird alles anders“, hat Papa versprochen, doch Maxi wartet noch immer auf dieses ´Bald-wird-alles-anders!´
      Und nun ist Papa nicht einmal heute da!
      „Er kommt bestimmt gleich“, tröstet Mama, doch Maxi glaubt ihr nicht. „Das sagst du immer“, schimpft er.
      Da poltert es auch schon im Flur, und der Nikolaus schlurft herein. Er hat einen dick gefüllten Gabensack dabei und ist sehr nett.
      Maxi aber ist nicht nett zum Nikolaus. Er sagt kein Gedicht auf und er singt ihm auch kein Lied vor.




      Der Nikolaus blickt ein wenig betrübt drein. „Schade“, sagt er und öffnet seinen Sack. „Aber deine Geschenke magst du doch haben, oder?“
      „Nein“, sagt Maxi zu dem Nikolaus, der Papas Stimme und Papas Lächeln hat. „Was ich mir wünsche, hast du bestimmt nicht in deinem Sack.“
      „So?“ Der Nikolaus spielt nervös an seinem Lockenbart herum. „Was wünschst du dir denn?“, fragt er.




      „Einen anderen Papa“, sagt Maxi mit fester Stimme. „Einen, der Zeit für mich hat.“
      Mama kriegt einen gehörigen Schreck, und auch der Nikolaus zuckt zusammen. Seine roten Apfelbäckchen sind ganz blass geworden.
      „Du möchtest einen anderen Papa haben?“, fragt er schließlich. „Was für ein seltsamer Wunsch!“
      Maxi nickt, und Tränen laufen über seine Backen. „Ein Papa, der Zeit für mich hat…“
      Maxi schweigt. Der Nikolaus schweigt, und auch Mama sagt nichts.





      „Du kannst Papa doch nicht einfach umtauschen!“, sagt Mama endlich.
      Der Nikolaus aber klopft Maxi auf die Schultern. „Du hast Recht“, sagt er.
      „Ein Papa muss Zeit für seine Kinder haben. Tja, wie kann ich dir helfen?
      Und wird dein Papa nicht traurig sein, wenn du ihn einfach so umtauschst?“
      „Traurig?“, fragt Maxi erschrocken. Der Nikolaus nickt.
      „Bestimmt. Ich kann ja mal mit deinem Papa sprechen? Vielleicht hat er dann ja doch ein bisschen mehr Zeit für dich.“
      Maxi denkt nach. „Nein“, sagt er, „ich sag´s ihm selber.“

      Er schielt zu dem Sack. „Krieg ich jetzt trotzdem meine Geschenke, Nikolaus?“





      Keineswegs seltsam, sondern der Wunsch vieler Kinder heute,

      die ihren Papa und ihre Mama kaum noch sehen
      weiß euer altmodischer Weihnachtsmuckl


      Die kleinen Fotos vom Nikolaus sind aus der analogen Mottenkiste :D


    • Alfred Delp (1907 - 1945, hingerichtet)


      Wieviel der Typen, die der Mensch heute vorstellt,



      können ehrlich vor der Krippe erscheinen?



      Die meisten wollen ja gar nicht.



      Hoch zu Roß



      läßt die schmale und spärliche Tür niemand ein.




      Hm... jetzt mal so rein mathematisch betrachtet – wo ein Esel und ein Ochs reinpassen, müsste doch auch ein Ross Platz genug haben, oder???
      Spricht das Teufelchen aus dem

      Weihnachtsmuckl



      :danke: Dani und Ohweh
    • Khalil Gibran

      Aber der junge Nazaräer war kein Gott:



      und es ist schade, dass seine Jünger versuchten,



      aus einem Weisen einen Gott zu machen.





      Womit eigentlich schon alles zu unserem Dezemberwettbewerbs-Thema gesagt wäre...
      Menschen machen sich ihre Götter und Götzen und... Weihnachtsmuckl

    • Das ist eben die persönliche Frage, die jedem eigene Weltanschauung - was dem einen Götzendienst ist, ist dem andern halt heilig :)
      Ich selbst habe Jesus immer geliebt, aber ein Gott ist er für mich schon lange nicht mehr, ein Grund warum ich mich aus der Kirche verabschiedet habe.
      Dennoch bleibt die Liebe zu dem Menschen der Jesus war und ist :love:
    • Der Besuch des kleinen Sternchens
      © Elke Bräunling
      Quelle: elkeskindergeschichten.de/2017…h-des-kleinen-sternchens/

      Einmal wollte ein Sternchen in jener Zeit, in der es in dem Land da unten auf der Erde am dunkelsten ist,
      einen Tag mit seinem Sternenlicht ein bisschen heller machen.
      Doch als es mitten in der Stadt auf einem Bürgersteig landete, stellte es fest, dass es seine Lichtkraft verloren hatte.



      .Dass Sterne nur am Himmel hell strahlen und nicht auf der Erde, ja, das hatte es in seinem Eifer glatt übersehen.

      So lag es nun auf dem harten Asphalt und fühlte sich sehr unwohl.
      „Oh, ein kleiner Stern“, sagte da eine Stimme und eine raue Männerhand nahm das Sternchen

      und legte es auf ein Fensterbrett. „Dieser Platz ist besser für dich. Hier kann dich keiner zertreten.“



      Ehe sich das Sternchen bedanken konnte, war der Fremde auch schon verschwunden.

      „Willst du mich besuchen, kleiner Stern?“, fragte die alte Frau, vor deren Fenster der kleine Stern nun lag.
      „Das freut mich aber sehr. Oh, wie mich das freut. Warte.“
      Sie verschwand in der Küche und legte wenig später ein Lebkuchen-Engelchen neben das Sternchen.
      „Damit du dich nicht so alleine fühlst.“




      Wie freute sich das Sternchen da!

      „Nun habe ich schon drei Freunde hier in diesem Land“, flüsterte es. „Der Mann mit den zarten Händen.
      Er hat mir geholfen und mich vom Boden aufgehoben.
      Dann die nette alte Dame, die mir einen kleinen Engel, der süß duftet, geschenkt hat, und einen Engel.“
      Der kleine Stern schnupperte. „Hm! Du duftest wirklich fein. Hm!“




      Da lächelte das Engelchen. „Wir werden noch viele Freunde finden an einem Tag wie diesem“, sagte es.

      Und so geschah es auch. Viele Leute nämlich, denen man ansah, dass sie es eigentlich eilig hatten, blieben stehen
      und staunten über das Sternchen, das neben einem Engelchen lag.
      Manche redeten auch mit den beiden, wieder andere summten Melodien oder sangen Lieder,
      die von Engeln, Sternen und Kerzenlicht handelten.




      Später dann stellte ein Kind noch eine Kerze aufs Fensterbrett, und das sah sehr feierlich aus.

      So feierlich, wie jene kleinen Wunder, die manchmal wahr werden wollten, aussahen.




      Für jeden von euch ein Sternchen zum 2.Advent
      euer Weihnachtsmuckl
    • Elisabeth Kulmann (1808-1825)

      Willkommen, lieber Winter.



      Willkommen hierzuland!



      Wie reich du bist, mit Perlen



      Spielst du, als wär es Sand!




      Ja, gestern war so richtig Winter,
      zumindest so lange Söhni da war,
      aber immerhin hat es sein Taxi zu uns hoch geschafft :)
      Kaum war er weg, und die Kinder rückten im Garten mit dem Schlitten an,
      fing's wieder an zu regnen, das tut es aktuell auch noch...
      Aber es war eben ein Weiße-Weihnacht-Vorgeschmack

      Mal sehen was noch kommt...
      euer Weihnachtsmuckl