April 2018 - ...macht was er will!

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    • April 2018 - ...macht was er will!

      Wie aus dem kleinen Angsthäschen ein Muthase wurde/2
      Quelle: leselupe.de/lw/titel-Wie-das-A…-Muthasen-wurde-41084.htm

      Wovor hast du denn nur solche Angst?“
      „Ach, Mama ich weiß das gar nicht so genau. Ich trau mich einfach nicht. Kannst du nicht mitkommen?“
      „Tut mir Leid, Pico, ich kann jetzt nicht mitkommen, ich bekomme gleich Besuch von deiner Tante. Nun geh doch ruhig, lauf schnell deinen Geschwistern hinterher. Du brauchst wirklich keine Angst haben. Es gibt dort nichts, wovor du dich fürchten musst.“ Aber Pico fand den Mut nicht, er hatte Angst, schaute aber sehnsüchtig seinen Geschwistern hinterher, die lachend die Wiese hinunter hoppelten. Ach, wenn er sich doch nur trauen würde!!!



      Obwohl seine Geschwister ihn „Angsthäschen“ nannten, bemühten auch sie sich, Pico die Angst zu nehmen und ermutigten ihn, sich bei ihren Streifzügen anzuschließen. „Pico, wir wollen hinüber zu Familie Mümmelmann, wir wollen mit den Hasenkindern eine Hasenolympiade machen, wer am schnellsten laufen oder springen kann. Kommst du mit?“
      „Ach, ich bleib lieber hier. Ich bin ja eh der Kleinste und ihr könnt das sowieso alles viel besser als ich, und dann lachen mich die anderen nur aus.“ Und so gingen seine Geschwister alleine. Ach, wenn er sich doch nur getraut hätte!!




      Aber eines Tages wurde alles anders. Es war ein herrlicher Sommertag, Pico saß zufrieden vor dem Hasenbau und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf seinem Pelz. Plötzlich hörte er seine Schwester rufen: „So ein Mist, ich habe meine Pfote in diesem blöden Baumstamm eingeklemmt. Kann mir mal jemand helfen? Ich komm hier nicht raus!!!“ Pico sah sich um, außer ihm war niemand in der Nähe, also machte sich Pico auf, um Lisa zu helfen.





      Plötzlich blieb er wie erstarrt stehen. In einiger Entfernung sah er den Fuchs am Waldrand umherstreifen. Noch hatte der Fuchs weder ihn noch seine Schwester entdeckt, aber es würde nicht lange dauern, bis er auf sie aufmerksam würde. Pico hatte furchtbare Angst, am liebsten wäre er zurück in den sicheren Bau gelaufen. Aber was würde dann aus Lisa werden? Jetzt hatte auch seine Schwester den Fuchs entdeckt, duckte sich an den Baumstamm, war mucksmäuschen still und blickte flehend zu Pico hinüber. Pico saß noch immer wie angewurzelt auf der Wiese und blickte abwechselnd vom Fuchs zu Lisa.



      Er wusste, er musste ihr helfen, sonst würde der Fuchs sie holen, aber er hatte so furchtbare Angst, dass er sich nicht rühren konnte. Dann nahm er aber all seinen Mut zusammen und rannte los. Bei Lisa angekommen, blickte er noch einmal hinüber zum Fuchs. Gott sein Dank! Der hatte ihn und seine Schwester immer noch nicht entdeckt.
      „Pssst Lisa, sei ganz ruhig. Ich werde jetzt versuchen, deinen Fuß zu befreien.“ Lisa bibberte vor Angst, Picos Herz schlug ihm bis zum Halse und er mühte sich ab, Lisas Fuß zu befreien. Aber der saß ziemlich fest.




      Pico schaute wieder hinüber zum Fuchs und erstarrte für einen kleinen Moment vor Schreck. Der Fuchs hatte sie gesehen! Schon kam er zu ihnen herübergelaufen. Lisa fing vor Angst an zu weinen. Picos Instinkt sagte: „Weglaufen!“ Aber er lief nicht weg und zog noch einmal kräftig an Lisas Pfote. Der Fuchs hatte schon die Hälfte des Weges zurückgelegt. Pico zog noch einmal und schwupp, war die Pfote befreit.
      „Lauf! Lisa lauf!!“, schrie Pico und rannte selber los. Nun liefen beide dicht gefolgt von dem Fuchs um ihr Leben und erreichten in letzter Sekunde den sicheren Hasenbau. Der Fuchs blieb ärgerlich davor stehen und machte sich kurze Zeit später wieder aus dem Staub.





      „Oh, Pico! Das war aber knapp! Danke schön! Unser kleines Angsthäschen hat mich gerettet! Du bist ein wirklicher Held! Ab jetzt nenne ich dich nie wieder Angsthase, du bist nämlich ein richtiger Muthase!“
      Als die Eltern und Geschwister zu Hause eintrafen, erzählte Lisa, was geschehen war und alle waren sehr stolz auf Pico und jubelten: „Unser kleiner Pico ist der Größte!“ Pico war ganz beschämt und ein wenig stolz, dass er seine Angst überwunden hatte. Auch später hatte er noch hin und wieder Angst, aber nun wusste er, wenn es wirklich nötig war, konnte er sie überwinden.





      Angsthasen? Wir im Fofo doch nicht!!!

      Frohe Ostern ihr Muthasen
      Pumi Kolumna



    • 100jähriger Kalender
      April 2018

      Bis zum 5. Schnee, Regen, Wind



      Vom 10. bis 15. ist schönes Wetter angesagt



      Aber ab 22. nochmal Regen, Wind und Frost



      Am 30. zum guten Schluss wieder warm





      Bauernregel

      April: Mehr Regen als Sonnenschein,



      dann wird’s im Juni trocken sein.





      Rückblick auf den März

      Zu Beginn Kälte, die eigentlich in den Januar gehört hätte



      Insgesamt zu nass und zu kalt, ungemütlich –
      ein Blick aktuell in die Gärten sagt alles, keine Osterstimmung





      Lassen wir den April also scherzen
      Wetterfröschin Pumi
    • Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

      Etwas fürchten und hoffen und sorgen




      muß der Mensch für den kommenden Morgen,



      daß er die Schwere des Daseins ertrage



      und das ermüdende Gleichmaß der Tage.



      Deswegen braucht der Mensch Feiertage,
      nebst Brot und Spielen...


      Pumi Kolumna
    • Martin Luther King
      wurde am 4.April 1968 ermordet


      Vielleicht kreuzigt man mich.




      Vielleicht muß ich sterben.




      Aber selbst wenn ich im Kampf sterben sollte,




      möchte ich, daß von mir gesagt wird: "Er starb, um die Menschen zu befreien."




      Er hat Amerika einen großen Schritt weiter gebracht,

      auch wenn's wie bei der Mondlandung im Grunde nur ein kleiner Schritt war – immerhin gab es inzwischen einen schwarzen Präsidenten!

      Pumi Kolumna
    • Arabische Weisheit

      Der Regen ist immer derselbe,



      wenn er auch in der Steppe Gestrüpp



      und in den Gärten Blumen wachsen lässt.





      Gestern flogen hier statt Zitronenfalter die gelben Säcke in der Gegend herum
      und die Wasserdepots dürften gut gefüllt sein -
      bin mal gespannt, ob der angekündigte Frühling heute kommt

      Pumi Kolumna
      f
    • Aus: Der kleine Prinz
      Antoine de Saint-Exupéry


      Ihre Schönheit reifte geschützt in ihrer grünen Hülle.





      Sie wählte ihre Farben sorgfältig.




      Sie kleidete sich langsam an, sie ordnete ihre Blütenblätter eins nach dem anderen.





      Sie wollte nicht so zerknittert aufgehen wie die Mondblumen.





      Sie wollte nur im vollen Glanz ihrer Schönheit erscheinen.




      und nun gratuliert die Rose ihrem kleinen Prinzen zu seinem 75.

      Pumi Kolumna
    • Frühlingsglocken
      © Elke Bräunling
      fruehlingsgeschichten.wordpres…/04/02/fruehlingsglocken/



      „Wir sind die Glocken des Maienmonats“,klingbimmelten die Maiglöckchen. „Wir sind die schönsten Frühlingsglöckchen. Unsere Blüten und unseren Duft mögen die Menschen am liebsten leiden. Klingbim.“




      „Halt! Haltet ein!“, riefen die Schneeglöckchen. „Uns solltet ihr nicht übersehen. Die ersten Glöckchen im Jahr sind wir und weil wir als erste unsere Blütenköpfe öffnen, freuen sich die Menschen über uns am allermeisten. Klare Sache.“




      „Und über uns! Vergesst uns, die Märzenbecher nicht“, riefen die Märzenbecher.




      „Alles Unsinn“, widersprachen die Osterglocken. „Wir sind die schönsten und besten und duftigsten Frühlingsblütenglocken. Wie es der Name schon sagt, nennt man uns nicht umsonst Osterglocken. Wir öffnen zum wichtigsten Fest im Jahr unsere Blüten und wir sind es, die die Menschen an Ostern und ans Innehalten erinnern.“ Und nach einer kleinen Pause fügten sie hinzu: „Außerdem haben unsere Blüten die größten Glöckchen. Also bitte! Habt ihr noch Einwände?“




      Die Maiglöckchen, Schneeglöckchen und Märzenbecher schwiegen. Was sollten sie da auch antworten?
      „Angeber“,maulte ein Schneeglöckchen. Aber es brummelte nur ganz leise.






      Fortsetzung folgt...



      Heute ist Sonntag, also hört das Läuten

      Pumi Kolumna
    • Frühlingsglocken/2

      © Elke Bräunling

      fruehlingsgeschichten.wordpres…/04/02/fruehlingsglocken/




      „Wir aber feiern den Mai, der Menschen liebster Monat“, wehrten sich die Maiglöckchen.




      „Und wir den März, den ersten Monat des Frühlings. Deshalb tragen wir auch seinen Namen.“





      „Ha!“, will die Osterglocke auftrumpfen. „Wir aber …“
      Sie kam nicht weiter, denn von weither erschallte ein lieblich helles Glockenklingen, das in einer fröhlichen Melodie mündete.
      „Frühling ist’s, wir tragen in der Hand sein blütenhelles Band und öffnen Stück für Stück das blaue Himmelsglück.“
      Es waren die Schlüsselblumen, auch Himmelsschlüssel genannt, die dem Frühling ihr Begrüßungslied sangen. Ein Lied, so glockenhell und fröhlich rein, dass die anderen Blümchen keine Lust mehr hatten, darum zu streiten, wer das erste, beste, schönste, hellste, größte sei. Es war nicht wichtig.




      „Frühling ist’s. Jaja. Mit uns ist er nun da“, sagte die große Osterglocke, die gerne das letzte Wort behielt. Dann stimmte auch sie in den Chor der Frühlingsblumen mit ein. Singen war besser als streiten. Und so sangen und bimmelten sie mit ihren Glöckchen, bis auch der letzte Schläfer nun endlich aufwachte.




      „Was für ein Lärmen“, sagte die große Kirchenglocke. „Man kann sich gar nicht auf seine Arbeit konzentrieren und anständig läuten. Ständig dieses Blütengebimmel ringsum.“





      „Jaja“, bimmelte das kleine Turmglöckchen, auch Himmelsglöckchen genannt. „Im Frühling geht es immer am fröhlichsten zu.“
      Es machte eine kleine Pause und dachte daran, wie sehr es sich seit vielen hundert und mehr Jahren jedes Jahr aufs Neue auf die vielen kleinen hellen Blütenglöckchentöne freute und fügte schnell hinzu:
      „Es ist die allerschönste Zeit im Jahr. Denn singe, wem Gesang gegeben.“




      Dem hatte die große Glocke dann auch fast nichts mehr hinzuzufügen.
      „Recht hast du, kleine Himmelsglocke. Klinge, wem Geklang gegeben“, rief sie und schwang ihren großen Glockenkörper wieder langsam hin und her.
      Ding. Dong. Dong.





      Nun sind alle hellwach, guten Wochenstart

      Pumi Kolumna




    • Erika Pluhar
      Quelle: Kalenderblatt


      Wenn wir alles an uns so lassen,



      wie es eben ist,



      altern wir am schönsten.





      Die alte Villa erinnert mich an alte Frauen und Schönheits-Op's.
      Sie wurde inzwischen renoviert und ist wieder bewohnbar, hätte im andern Falle abgerissen werden müssen,
      aber... sie hat ihren einstigen Alterscharme total verloren und... keiner will sie jetzt kaufen, steht nun auch schon wieder jahrelang leer...



      Es grüßt das alte Haus
      Pumi Kolumna


    • Ludwig Adolf Stöber (1810 - 1892), deutscher Dichter

      Frühlingsgefahren



      Ei, in diesen Frühlingstagen
      Was ist das für ein Saus und Braus!





      Kräuter schießen,



      Vögel schlagen,



      Gräser stechen rings heraus,




      Strahlen blitzen,




      Wolken jagen,




      Alle Zweige schlagen aus.





      Es lässt sich nicht leugnen,

      wir leben in gefährlichen Zeiten

      Pumi Kolumna

    • Das Gewicht des Lebens
      (Quelle unbekannt)

      Ein junger Mann kam zu einem alten Weisen.



      "Meister", sprach er mit schleppender Stimme "das Leben liegt mir wie eine Last auf den Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter diesem Gewicht zusammenzubrechen."




      "Mein Sohn" sagte der Alte mit einem liebevollen Lächeln, "das Leben ist leicht wie einer Feder."



      "Meister, bei allem Respekt, aber hier musst Du irren. Denn ich spüre mein Leben Tag für Tag wie eine tonnenschwere Last auf mir lasten. Sag, was kann ich tun?"





      "Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden." sagte der Alte, noch immer lächelnd.




      "Aber..." wollte der junge Mann einwenden.
      
Doch der alte Mann hob die Hand: "Dieses "Aber", mein Sohn, wiegt allein schon eine Tonne..."



      So ähnlich hat Meister Eder auch über meine „Abers“ geurteilt,
      also... Ballast abwerfen
      Pumi Kolumna

    • Schön zu leben
      (Detlev Block)


      sage ich, obwohl vieles dagegen spricht.

      Ich weiß, und wer wüsste es nicht!



      Schön zu leben, sage ich heute,
      obwohl ich gestern anderer Meinung war,
      und morgen, was tut’s!



      Schön zu leben, sage ich uneingeschränkt.
      Es wird viel zu wenig gesagt.
      Schön zu leben auf unserem blauen Planeten



      in dieser Gegend, zu dieser Zeit,
      mit diesem umgrenzten Ich.



      Schön zu leben
      mit der Schlüsselblume in der Hand



      und dem Staub, den wir von den Füßen schütteln.



      Schön zu leben unter dem Meer von Heiterkeit
      und dabei um den glühenden Atomofen zu kreisen.



      Schön zu leben
      und den unvollkommenen Menschen zu lieben,
      dessen Geheimnis zu beweisen ich mich schäme.

      Schön zu leben,
      weil es dich gibt, Nazarener,
      und dein Manifest der Hoffnung,
      an das ich glaube.




      An dieses Gedicht, das wir mal bei einem unserer Seminare besprochen habe,
      musste ich gestern denken, als ich durch den Frühling spazierte –
      ich habe damals auf meine Art dem Dichter geantwortet, dazu morgen mehr...
      Und ja, trotz allem Huddel auf der Welt - schön zu leben


      Pumi Kolumna
    • Die Welt ist schön...

      weil ich taub bin,

      weil mein Körper ein wunderbares Instrument ist
      Worte lebendig werden zu lassen,



      weil meine Augen die Sprache sehen können,


      weil meine Hände die Töne fühlen,



      weil meine Nase Düfte wahrnimmt, an denen andere
      achtlos vorüber gehen,




      weil meine Zunge eine wahre Feinschmeckerin
      geworden ist,



      weil ich Freunde habe, mit denen ich lachen und weinen,
      tanzen und singen kann,




      weil ich mit und von meinen Schicksalsgefährten
      lernen kann,



      weil mein Leben ein Geben und Nehmen ist,
      weil ich zufrieden bin
      mit Gott,
      der Welt
      und meiner Behinderung




      Alte Bilder, ein Gedicht aus einer anderen Zeit, ja man könnte sagen, aus einen anderen Leben!

      Und just als wir Schlappohren so weit waren, unser Schicksal anzunehmen, stellte es uns auf die Gegenprobe und neue Technik
      verlangte, dass wir unser Schicksal nicht annehmen, sondern eben die neue Technik – nur wenige bestanden diese Gegenprobe...

      Pumi Kolumna

    • Pumi schrieb:

      Und just als wir Schlappohren so weit waren, unser Schicksal anzunehmen, stellte es uns auf die Gegenprobe und neue Technik
      verlangte, dass wir unser Schicksal nicht annehmen, sondern eben die neue Technik – nur wenige bestanden diese Gegenprobe...
      Diese Entwicklung wird immer schlimmer:

      Brille? Lass doch lasern! Graue Haare? Lass doch färben! Brüste mit 40? Lass Doch straffen! Humpeln? Neue Gelenke! usw.
      Nur der perfekte Kunstmensch bringt der Wirtschaft am meisten Kohle. Wer nicht mitmacht ist ein Außenseiter.
      Carpe Diem!

      OhWeh