Mai 2018 - Er ist schon da!!!

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      Weiß-Blaue G'schichten Anno 2018

      2. Mai



      You'll Never Walk Alone/12

      https://www.youtube.com/watch?v=Go-jJlGd1so



      Foto 110: Meine Abenteuer in Bayern neigen sich schon wieder dem Ende zu. Normalerweise endet es im Kino mit einem untertitelten Film




      Foto 111: Sieht zwar wie Kino aus, aber wir sind im Stadion – nein, nicht bei den Großkotzern, sondern in der angesagtesten Fußballkneipe der Republik.
      Sie legen ausdrücklich Wert darauf überregional zu sein!



      Foto 112: Söhni kennt den Wirt



      Foto 113: und hat uns vorher angemeldet, sonst hätten wir keinen Platz mehr bekommen.
      Es lief das CL-Halbfinale
      AS Rom gegen Liverpool
      mit meinem geliebten Kloppo



      Foto 114: Es gibt wohl keinen Verein von dem hier nix an irgendeiner Wand hängt
      oder von der Decke herunterguckt - wie für mich ein Stück Heimat, der immer noch allen Fußballfreunden bekannte Fritz Walter aus meiner Geburtsstadt



      Foto 115: Hummels hat auch sein Trikot dort gelassen und signiert


      Foto 116: Bis das Spiel los geht, ist alles bis auf den letzten Stehplatz besetzt, Muttern hat aber einen feinen Sitzplatz



      Foto 117: Und jede Menge Bildschirme gibt es, sogar vorm Klo gibt es einen



      Foto 118: Apropos... Söhni legte mir schon vorher ans Herz, dass ich bittschön meine Cam mit zum stillen Örtchen nehmen sollte.
      Führt diese pinke Tür gar zu unserer Pinken Prinzessin?



      Foto 119: WOW, der Beckham riesengroß in Unterhosen an der Decke :blink:




      Foto 120: Auch ansonsten alles liebevoll ausstaffiert und das in einer Männerkneipe!!! :rofl:



      Foto 121: Aber der Clou ist der pinke Himmel mit Krönchen überm Klo und damit verabschiedet sich auf dem Throne hockend...



      die königlich, bayerisch, pfälzische Queen Mom



      Und meinem Sohnemann 1000 Dank und einen gaaaanz dicken Knallschmatz
      für diese tolle Reise

      von seiner Mom
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      Heut geht’s wieder normal weiter...


      Erich Fried

      Zu den Steinen hat einer gesagt:



      „Seid menschlich.“



      Die Steine haben geesagt:



      „Wirs sind noch nicht hart genug.“





      Ja, als Touri sieht mensch tatsächlich oft einiges, das die Einheimischen nicht (mehr) wahrnehmen oder wissen ;)
      Freu mich, dass dir meine G'schicht gefallen hat :knuddel:
      und mir hat's auch wieder gut gefallen bei euch in Bayern trotz eurer steinharten Politiker

      Pumi Kolumna

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      Die Königliche Hochzeit

      Heute sorgen die britischen Royals mal wieder für eine königliche Hochzeit und die ganze Welt guckt zu. Aber warum sind diese eigentlich längst überholten „Märchenhochzeiten“ den Menschen immer noch so wichtig, was in uns wird berührt. Darauf geben diese Texte eine Antwort...





      Die mystische Hochzeit ist ein Motiv der jüdisch-christlichen Literatur, Theologie und Kunst.



      Die religiöse Vorstellung einer Vereinigung von Gott und Mensch (unio mystica) wird unter dem Bild der Verlobung und Vermählung gedacht und dargestellt.[1]




      Im Gegensatz zur Hochzeit zweier Götter (Hierogamie) handelt es sich bei der weiblichen Seite der mystischen Hochzeit um eine irdische Braut. (Das trifft gerade auf die aktuelle Hochzeit von Harry und Meghan zu!)




      Anhand von mystischen Hochzeitsbildern[66] aus dem alchemistischen Buch Rosarium Philosophorum[67] deutet Jung die Phänomene der Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Prozess.



      Mit anderen Worten, es ist die Vereinigung der bewussten und unbewussten Teile unserer Seele, die wir uns ersehnen und die in solche „Traumhochzeiten“ projiziert werden.
      Aber auch bei Königs ist die Realität längst angekommen, schön beschrieben in dem Buch von Svende Merian „Der Tod des Märchenprinzen“,
      das gerade wieder eine Neuauflage erfahren hat




      Nixdestrotz heut wird Hochzeit geguckt und das ein oder andere Tränchen verdrückt, weil's halt so romantisch ist

      Pumi Kolumna


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      Die himmlische Hochzeit

      Ein Märchen der Brüder Grimm



      Es hörte einmal ein armer Bauernjunge in der Kirche, wie der Pfarrer sprach 'wer da will ins Himmelreich kommen, muß immer geradaus gehen.'



      Da machte er sich auf, und ging immerzu, immer gerade, ohne abzuweichen, über Berg und Tal. Endlich führte ihn sein Weg in eine große Stadt, und mitten in die Kirche, wo eben Gottesdienst gehalten wurde. Wie er nun all die Herrlichkeit sah, meinte er, nun wäre er im Himmel angelangt, setzte sich hin und war von Herzen froh.



      Als der Gottesdienst vorbei war und der Küster ihn hinausgehen hieß, antwortete er 'nein, ich gehe nicht wieder hinaus, ich bin froh, daß ich endlich im Himmel bin,' Da ging der Küster zum Pfarrer und sagte ihm, es wäre ein Kind in der Kirche, das wollte nicht wieder heraus, weil es glaubte, es wäre im Himmelreich. Der Pfarrer sprach 'wenn es das glaubt, so wollen wir es darin lassen.' Darauf ging er hin und fragte, ob es auch Lust hätte zu arbeiten.



      'Ja,' antwortete der Kleine, ans Arbeiten wäre er gewöhnt, aber aus dem Himmel ginge er nicht wieder heraus. Nun blieb er in der Kirche, und als er sah, wie die Leute zu dem Muttergottesbild mit dem Jesuskind, das aus Holz geschnitten war, kamen, knieten und beteten, dachte er 'das ist der liebe Gott,' und sprach 'hör einmal, lieber Gott, was bist du mager! gewiß lassen dich die Leute hungern: ich will dir aber jeden Tag mein halbes Essen bringen,'




      Von nun an brachte er dem Bilde jeden Tag die Hälfte von seinem Essen, und das Bild fing auch an, die Speise zu genießen. Wie ein paar Wochen herum waren, merkten die Leute, daß das Bild zunahm, dick und stark ward, und wunderten sich sehr. Der Pfarrer konnt es auch nicht begreifen, blieb in der Kirche und ging dem Kleinen nach, da sah er, wie der Knabe sein Brot mit der Mutter Gottes teilte und diese es auch annahm.



      Nach einiger Zeit wurde der Knabe krank und kam acht Tage lang nicht aus dem Bett; wie er aber wieder aufstehen konnte, war sein erstes, daß er seine Speise der Mutter Gottes brachte. Der Pfarrer ging ihm nach und hörte, wie er sprach 'lieber Gott, nimms nicht übel, daß ich dir so lange nichts gebracht habe: ich war aber krank und konnte nicht aufstehen,' Da antwortete ihm das Bild und sprach 'ich habe deinen guten Willen gesehen, das ist mir genug; nächsten Sonntag sollst du mit mir auf die Hochzeit kommen,'




      Der Knabe freute sich darüber und sagte es dem Pfarrer, der bat ihn hinzugehen und das Bild zu fragen, ob er auch dürfte mitkommen. 'Nein,' antwortete das Bild, 'du allein,' Der Pfarrer wollte ihn erst vorbereiten und ihm das Abendmahl geben, das war der Knabe zufrieden; und nächsten Sonntag, wie das Abendmahl an ihn kam, fiel er um und war tot und war zur ewigen Hochzeit.




      Hm... ein Wiener mit dem Namen Freud würde diese Art Glauben mit dem „Todestrieb“/“Todessehnsucht“ erklären...
      Ich denke, dieses Märchen erklärt es gut, wie es dazu gekommen ist.

      Möge uns der Hl. Geist weiterhelfen
      und euch gesegnete Feiertage
      die fromme Pümine

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      Wenn's Pfingsten regnet

      (von Paula Dehmel)


      Wenn`s Pfingsten regnet

      Oben aus dem Fahnenhaus



      Guckt das schwarze Wettermännchen raus,
      Spreizt die Beine und grinst uns an;
      Schäme dich, alter Wettermann!




      Am Ostersonntag, vor sieben Wochen,
      Hast du dem Fritze fest versprochen,




      Daß zu Pfingsten, im Monat Mai,

      Das allerschönste Wetter sei.



      Und nun regnets, liebe Not,
      Alle hellen Blüten tot,




      Sie liegen da wie nasser Schnee,
      Auf den Wegen steht See an See;




      Ja, wenn wir schon drinnen baden könnten,
      Wie die Spatzen oder die Enten!




      Wir dürfen aber garnicht raus,
      Sehn so mucksch wie Maulwürfe aus;




      Röch nicht der Kuchen so lecker her,
      Wüßt man gar nicht, dass Feiertag wär.




      Nicht mal die Pfingstkleider kriegt man an;
      Schäme dich, schwarzer Wettermann!





      Das stürmische Foto zur Ostertextstelle, wurde tatsächlich an Ostersonntag dieses Jahr geknipst :D
      Aber... Regen bringt Segen, also mögen die Wirte zwar betrübt sein, aber so ein stiller Regenfeiertag hat auch was :sassy:


      Pumi Kolumna


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      Indianisches Sprichwort

      Behandle einen Stein wie eine Pflanze



      eine Pflanze wie ein Tier



      und ein Tier wie einen Menschen.




      Oder anders gesagt, behandeln wir
      Dinge, Pflanzen, Tiere und natürlich auch Menschen mit Respekt


      Pumi Kolumna


      Der Pfingstsonntag war hier total verregnet, OhWeh,
      aber gestern nahm sich der Wettergott das Gedicht zu Herzen
      und schickte uns Pfingstsonne, also alles paletti ;)
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      Frank Thies

      Quelle: Kalenderblatt


      Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze.



      Mann kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben,



      sie stößt trotzdem durch,



      wenn es an der Zeit ist.




      Wir Pfälzer sagen es weniger vornehm:
      Beschiss kommt uff de Disch!

      Pumi Kolumna