Juni 2018 – Uns blüht was

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vom schwarzen Tor und roten Toren - ein Ausflug nach Trier
      – wie im alten Rom/9

      Foto 1: Ich nähere mich dem schwarzen Tor, der Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers, das wohl jeder sofort erkennt



      Foto 2: „Die Porta Nigra gilt als das am besten erhaltene Stadttor der antiken Welt und ist zugleich das größte Torwerk, das überkommen ist.“



      Foto 3: Nach neuesten Untersuchungen, Anfang 2018, kann der Baubeginn auf das Jahr 170 n. Chr. festgeschrieben werden
      - die Bauzeit soll nur ungef. 2 Jahre betragen haben




      Foto 4: Seinen Namen Porta Nigra erhielt das Tor erst im Mittelalter,
      der eigentliche römische Name des Tores lautete wohl Porta Martis, ‚Marstor’.
      Die schwarze Färbung – zur Stadtseite hin ist diese deutlich dunkler als auf der Feldseite
      – ergab sich erst allmählich im Laufe der Jahrhunderte durch Sonneneinstrahlung,
      Witterungs- und Umwelteinflüsse sowie durch Brände in der Stadt und am Tor selbst.




      Foto 5: Und wer mir immer noch nicht glauben will, dass es in Trier den heiligen Rock gibt, bittesehr... seht selbst :ohweh:




      Ich war allerdings alles andere als begeistert, dass alles zugebaut war :thumbdown:
      Aber das schöne an diesem uralten Bauwerk, dass es auch heute noch begehbar ist und das machen wir demnächst...

      Ich bin im Moment schreibbehindert, weil mich ein bösartiges, giftiges Viech in die Hand gestochen hat
      und die eher wie ein Boxhandschuh aussieht, aber ich hoffe, dass ich morgen weitermachen kann.

      Pumi Kolumna, auf den Spuren von...


      :gefaellt: dass es euch gefällt und ihr gerne mitlest - :danke: Sandrita
    • Vom schwarzen Tor und roten Toren-
      ein Ausflug nach Trier – gut, dass Napoleon auch da war/10



      Foto 1: Erst im Innern wird einem bewusst wie groß/hoch dieses Tor ist,
      da muss ich ordentlich Treppen kraxeln!




      Foto 2: Aber es gibt immer wieder Fenster, um mal rauszugucken und zu verschnaufen
      und auf den einzelnen Etagen kann sich Omma Pumi immer wieder erholen :schwitz:




      Foto 3: Wir schauen auf das Gewölbe im Eingangsbereich



      Foto 4: Die Porta Nigra ist eine Doppeltoranlage und eine nie vollendeten Torburg.
      Man vermutet, dass die Gallier-Aufstände zur dauerhaften Einstellung der Bauarbeiten führten.



      Foto 5: Der Innenhof (Zwinger)



      Foto 6: Der aus Sizilien stammende byzantinische Mönch Simeon ließ sich nach 1028 in dem Gebäude als Einsiedler nieder.
      Angeblich hatte er sich dort einmauern lassen. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoss bestattet.
      Der Trierer Erzbischof Poppo erwirkte noch im selben Jahr seine Heiligsprechung durch den Papst.
      Dem Heiligen zu Ehren errichtete er das Simeonstift und baute das Tor zur Doppelkirche um,
      in deren Unterkapelle Simeon bestattet war.
      Die erhaltenen Stiftsgebäude gehen zum Teil auf das Jahr 1040 zurück.




      Foto 7: Nach dem Tod von Simeon im Jahr 1034 und seiner Beisetzung im Erdgeschoss

      ließ Poppo die Torburg zu einer mächtigen, übereinanderliegenden Doppelkirche umbauen,
      was die Porta Nigra wohl vor dem Schicksal der römischen Stadtmauer und den anderen Stadttoren bewahrte,
      die als Steinbrüche benutzt wurden und bald nicht mehr existierten.
      Es wurden zwei übereinander liegende Kirchenräume angelegt,
      was an den Mauerresten noch zu erkennen ist

      – das schauen wir uns noch näher an...



      Foto 8: Dass uns die Porta Nigra römisch erhalten blieb, verdanken wir Napoleon.
      Im Jahr 1804 befahl Kaiser Napoleon während eines Besuchs der Stadt die Freilegung und Auskernung der Porta Nigra, bei der die Chorapsis erhalten blieb.




      Dazu morgen mehr...

      Vive la France
      Pumi Kolumna
    • Vom schwarzen Tor und roten Toren-
      ein Ausflug nach Trier – heut gehen wir in die untere Kirche/11


      Foto 1: Hier in PS haben wir auch die „Unnerschtkerch“ - dort hab ich geheiratet und die „Oberschtkerch“, dort wurde Söhni getauft. Ähnlich ist es auch in der Porta Nigra. In der ehemaligen Stiftskirche war die Unterkirche fürs einfache Volk.
      In der halbrunden Apsis fällt dieses Steinbecken auf



      Foto 2: zu seiner Bedeutung habe ich nichts gefunden, aber ich vermute mal, dass es ein Taufbecken war oder Teil von einer Säule :gruebel:



      Foto 3: gegenüber drängt sich gerade eine Schulklasse und rennt mir dann ständig ins Bild :wacko:



      Foto 4: Besonders sehenswert ist der Umgang (Zwerggalerie), der um den ganzen Chor herumführt. Er besteht aus 31 Säulchen, deren Anordnung unregelmäßig ist.



      Foto 5: Für Fotografen interessant sind die sogenannten Sichtachsen der Galerie



      Foto 6: Aber auch nervig zu fotografieren, weil einem immer irgendwer ins Bild läuft



      Foto 7: Die Vorhalle im westlichen Tor ist mit den Reliefs von Heiligen geschmückt -
      dieses zeigt wohl die von der oberen und die von der unteren Kirche :D



      Foto 8: Hieronymus entziffere ich und frage mich... seh ich eine Blüte da oben rechts oder... ein Hörrohr :nora:



      Foto 9: Augustinus mit dem ich sorglos in die Hölle hinab steige...



      Foto 10: Der heilige Ambrosius ist der Schutzpatron der Städte Mailand und Bologna, der Krämer, Imker, Wachszieher
      und Lebkuchenbäcker, der Bienen, Haustiere und des Lernens.



      Foto 11: und überhaupt... sind wir ja alle römisch und katholisch und an der schwarzen Pforte



      Foto 12: genießen wir nochmal den sichtachsigen Fotoblick



      um dann die nächste Treppe sozusagen zur Oberstufe zu erklimmen

      Pumi Kolumna

    • Vom schwarzen Tor und roten Toren-
      ein Ausflug nach Trier – wir fensterln heut/12

      Foto 1: Auch in der uralten Porta Nigra trägt man dem Zeitgeist Rechnung und hat ein Selfie-Fenster eingerichtet :rolleyes:



      Foto 2: Erbaulicher finde ich aber die Blicke aus dem Fenster auf das Trierer Umland



      Foto 3: oder die Giebel der schönen alten Häuser in der Nachbarschaft



      Foto 4: Viele davon waren im Krieg zerstört worden, wurden aber danach wieder im alten Stil aufgebaut



      Foto 5: Antike, Mittelalter und Neuzeit geben sich in die Trier die Hand



      Foto 6: In den modernen Fassaden spiegelt sich die Porta Nigara mit ihrer zeitgemäßen Ausstattung, alles gut überwacht ;)



      Foto 7: In dieser Spiegelung sieht man gut, die Spuren der Metallräuber, die auch im Mittelalter schon sehr aktiv waren und viele Löcher hinterließen – naja... A****löcher gab's halt schon immer :sassy:



      Foto 8: Die Taube schaut sich alles an und macht sich so ihre Gedanken dazu...



      Morgen dann eine Etage weiter oben...

      Pumi Kolumna

    • Vom schwarzen Tor und roten Toren-
      ein Ausflug nach Trier...
      ...war eine Zeitreise zwischen den Welten/13



      Foto 1: Der Orgelraum der Oberkirche am Westturm ist noch deutlich erkennbar.




      Foto 2: Die Wehrgänge des römischen Tores wurden zu Seitenschiffen der Doppelkirche



      Foto 3: Auch hier die Säulen mit kunstvollen Ornamenten



      Foto 4: Der halbrunde Altarraum



      Foto 5: Was genau es mit diesem angeleuchteten Stein auf sich hat, konnte ich nicht herausfinden,
      wird wohl nur bei Führungen verraten. Ich vermute, dass es ein Original Kapitell ist.



      Foto 6: Hier sieht man gut wie bei der Auskernung durch Napoleon Teile der Kirche wieder entfernt wurden



      Foto 7: Der Zahn der Zeit nagt...



      Foto 8: Und eine „never ending story“ für Restauratoren und Wissenschaftler - Arbeit ohne Ende



      Foto 9: für sensible Köpfe und Hände!



      Foto 10: unscharfes Foto, aber trotzdem gut zu sehen wie die Säulen aufgebaut sind



      Foto 11: Zeit den Abgang zu machen, auch die neu eingebauten Wendeltreppen brauchen ihre Säule
      und was seh ich da über mir, ein echter Rabe oder versteckte Kamera



      Foto 12: An der Haltestelle zum Bahnhof noch ein Blick zu den Kaiserthermen



      Foto 13: Es gäbe noch viel zu sehen in Trier, aber für heute ist die Besichtigung am Ende. Es war für mich eine interessante Reise




      Sähr verährtes Pübliküm, ich danke für die Aufmerksamkeit :)
      bis zur nächsten Zeitreise irgendwann – aber jetzt geht’s erstmal wieder im alten Trott weiter...

      Pumi Kolumna

    • Dale Carnegie

      Quelle: Kalenderblatt


      Wir alle träumen



      von einem verzauberten Rosengarten



      hinter dem Horizont -



      statt uns über die Rosen zu freuen,




      die heute vor unserem Fenster blühen.





      Jetzt heißt es wach werden
      Pumi Kolumna
    • "I have a dream!" (Martin Luther King)

      Über eine Welt ohne Blöder und Trampel, eine Welt, in der Menschen miteinander im Rosengarten leben, anstatt Ihre Zeit damit vertun, im Garten Parzellen mit Stacheldraht abzugrenzen.
      Carpe Diem!

      OhWeh
    • Miquel de Cervantes

      Quelle: Kalenderblatt



      Derjenige, der Wohlstand verliert



      verliert viel;



      derjenige der einen Freund (eine Freundin verliert)



      verliert mehr;



      doch derjenige, der seinen Mut verliert,



      verliert alles.




      R.I.P. Aus gegebenem Anlass

      Pumi Kolumna

    • Rose ohne Dornen

      © Isch


      Ich schenke dir
      eine rose ohne dornen
      leuchtend rot



      sie soll dir künden
      von der mütterlichen liebe
      des all-einen
      in der du geborgen bist
      immer



      die dich mit
      stärke und kraft
      für die kämpfe
      des lebens durchflutet
      immer



      die dich mit hoffnung
      und zuversicht erfüllt
      immer



      diese rose welkt nie
      sie blüht
      immer




      Vonwegen der angesprochenen Welt im Rosengarten...
      Diese Zeilen waren eigentlich der Rose im Dom vom Neviges gewidmet, aber die christlichen Rosen haben viele Dornen...

      Deswegen zum guten Morgen heut die immergrünen Rosen aus dem Süden

      youtube.com/watch?v=YGXkcLjNEgs

      Pumi Kolumna



      Gerade bei SPON gesehen - da habe ich's ja unbewusst exakt getroffen :rofl:
      "...gibt es heute auch jede Menge Musik - weil der 29. Juni ein Tag ist, an dem viele Musikerinnen und Musiker geboren wurden."
    • Genau das habe ich heut früh gemacht
      und mich vor allem an der noch schön kühlen, frischen Luft gefreut,
      was an Fotos rauskam, schau mer mal...

      Es freut mich, dass euch meine Trierer Impressionen gefallen haben :danke:

      Mal sehen wohin es mich im Juli verschlagen wird...

      Auf jeden Fall gleich in einen neuen Thread... :wave:
      Und... geblüht hat uns in der Tat ja jede Menge im Juni :whistle: