Juli 2018 - tja... in welcher Hand liegt es eigentlich???

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    • Juli 2018 - tja... in welcher Hand liegt es eigentlich???

      Es liegt allein in Euerer Hand

      Verfasser unbekannt

      Quelle: engelbrecht-media.de/s_es_liegt_allein_in_euerer_hand.html


      In einem fernen Ort lebte ein alter weiser Mann. Er war beliebt im ganzen Land.
      Wann immer einer seiner Mitmenschen Sorgen hatte, ging er zu ihm, um Rat zu holen;
      denn der alte weise Mann konnte aus einer reichen Lebenserfahrung schöpfen und gab stets guten Rat.



      Dies wiederum machte seine Mitbürger neidisch, die selbst gern für klug und weise gehalten worden wären.

      Sie beschlossen dem alten Mann eine Falle zu stellen. Aber wie? Nach längerem Nachdenken kam man auf folgende Idee:
      Man wollte ein winziges Mäuslein fangen,



      es dem alten Mann in der geschlossenen Hand präsentieren und ihn fragen, was sich in der Hand befinde.

      Sollte der alte Mann die Frage wider Erwarten richtig beantworten, so würde er mit Sicherheit an einer weiteren Frage scheitern,
      nämlich der, ob es sich bei dem Mäuslein um ein lebendes oder um ein totes handele.



      Würde er nämlich sagen, es handele sich um ein lebendes, so könne man die Hand zudrücken und das Mäuslein sei tot.

      Würde er hingegen sagen, es handele sich um ein totes Mäuschen, so könne man die Hand öffnen und das Mäuschen herumlaufen lassen.



      So vorbereitet, erschien man vor dem alten weisen Mann und fragte ihn wie beabsichtigt.
      Nach wenigen Überlegungen antwortete der alte weise Mann auf die erste Frage:

      „Das was ihr in der Hand haltet, kann nur ein winziges Mäuslein sein.“



      „Nun gut“, sagten die Neidischen, „da magst du recht haben, aber handelt es sich um ein lebendes oder um ein totes Mäuslein?“

      Der alte weise Mann wiegte seinen Kopf eine Weile hin und her, dann schaute er seinen Mitbürgern in die Augen und sagte:
      „Ob das, was ihr in der Hand habt, lebt oder tot ist, das liegt allein in eurer Hand.“




      Tja, dann schau mer mal in welcher Hand es im Juli liegt,
      ob meine da noch was mit zu tun hat, bin ich mir nicht mehr so sicher :gruebel:

      Pumi Kolumna


    • Es geht nicht nur um wählen alle paar Jahre, es geht um das tägliche: gegenüber dem Nachbarn, beim Einkauf, etc.

      Die Politiker sind nur ein Abbild unserer Gesellschaft.

      Wir alle sind die Gesellschaft!
      Carpe Diem!

      OhWeh
    • 100jähriger Kalender
      Juli 2018


      Am 1. und 2. Juli haben wir trübes, trauriges Wetter (wir nicht!)



      Am 3. und 4. ist es morgens recht kühl, im Laufe des Tages kann es Gewitter geben



      Vom 5. - 9. sommerliche Tage




      Vom 10. - 14. Regenwetter





      Vom 15. - 17. schönes Heuwetter




      Vom 18. - 23. werden Regenschirme gebraucht



      Vom 24. - 26. herrliche Sommertage



      Vom 27. - 30. Gewitter mit viel Regen



      Am 31. geht der Monat mit einem schönen Tag zu Ende.




      Im Blick zurück war hier in der Pfalz der Beginn des letzten Monats bis hin zur Mitte gewittrig, oft unangenehm schwül :schwitz:
      Sonne und Regen wechselten sich auch in der zweiten Monatshälfte ab, Schafskälte hatten wir nicht.
      Die letzten Junitage waren nicht so trübe und nass wie im Kalender angekündigt.
      Unterm Strich abwechslungsreich, nicht zu trocken – die Landwirte müssten eigentlich zufrieden sein :)


      Es grüßt die Wetterfröschin
      Pumi Kolumna



      Natürlich hast du recht, OhWeh, die Welt besteht nicht nur aus Wahlen,
      aber man hat den Eindruck, dass die Politwelt immer mehr darauf reduziert...
      Und das bayerische Komödienstadl nervt nicht erst seit der Flüchtlingskrise.
      Ich erinnere nur an das Theater mit der FDP... :rolleyes:
      Ich hab den Terror von dieser Regionalpartei auf die Bundespolitik satt - es reicht!!! :wut:
    • Augen und Fenster haben noch nicht Licht genug

      Max Dauthendey (1867 - 1918), deutscher Dichter und Maler



      Blau und weiß und weiß und blau






      Stehen die Wolken zerteilt zur Schau,





      Liegt die Erde blank, frei wie ein grüner Teller




      Und überreicht die Sonne als goldenes Ei.





      Über mein Fenster streicht der Vögel Flug





      Und fährt am silbergetriebenen Gewölk vorbei.





      Augen und Fenster haben noch nicht Licht genug
      Und erwarten der Liebsten wolkenfreies Gesicht
      Und ihre Wünsche, die sie wie ein Gedicht ins Blaue spricht.






      Pumi Kolumna
    • Verfasser Unbekannt
      Wird oft Walther von der Vogelweide zugeschrieben, Quelle unbelegt




      Das Volk ist dumm,

      das macht der Kohl,





      er bläht nur unterm Schurze;
      den Kopf hingegen läßt er hohl.





      So herrscht im Reich,
      Ich sag: "Zum Wohl"!






      – politisches Gefurze.








      Tja... da müssen wir durch...

      Pumi Kolumna
    • Friedrich von Bodenstedt (1819 – 1892)




      Mir scheint die Zeit ein Schatz,





      der täglich abnimmt.





      Wir haben wenig






      und verlieren viel,





      wenn wir nicht jeden Tag als Baustein nutzen.







      Für mich eines der größten Probleme beim Altwerden,
      dass ich immer lahmer werde und mir die Zeit einfach davonrennt


      Pumi Kolumna
    • Die Reisen der Julifrau
      © Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl
      Quelle: elkeskindergeschichten.de/2018…/die-reisen-der-julifrau/

      „Es ist mein Los, ständig auf Achse zu sein und das ist auch gut so. Heute Morgen watete ich über den Meeresstrand, jetzt streife ich durch Wiesen und Felder, die Weinberge und Obstgärten werde ich gleich noch besuchen und in den Wäldern nach dem Rechten sehen und den Abend werde ich in den Bergen verbringen.
      Ein guter Plan für einen guten Tag.“ Die Julifrau nickte zufrieden.



      „Hast du dir da nicht ein bisschen zu viel vorgenommen?“, wisperte der Rosenkäfer, dessen grüne Flügel im Sonnenlicht schimmerten.
      „Du hast doch viele Tage Zeit für deinen Job! Mach eines nach dem anderen!“



      Die Julifrau lachte. „Du hast recht, kleiner Käfer, aber ich liebe meine Arbeit so sehr, dass ich alles auf einmal machen möchte.“
      „Alles? Auf einmal?“ Der Käfer spreizte die Flügel. „Was ist das überhaupt, dieses ‚Alles‘? Und das gleich auch noch mit diesem ‚Auf einmal‘?
      Nein, das verstehe ich nicht. Meine Kollegen und ich nämlich, wir, ja, wir machen alles eines nach dem anderen. Stück für Stück für Stück.“





      „Genau so ist es richtig“, rief die Julifrau und ihre Stimme klang lauter noch und fröhlicher und voller Energie.
      „Das mache ich auch. Stück für Stück für Stück wandere ich durch mein Land und das ist auch mein Job.“






      Ich meine gehört zu haben, dass dein Monat auch so etwas wie ein Monat der Ruhe und der Pause ist.
      Die Menschen sagen dies immer und sie lieben deine Zeit, um sich zu erholen … und um im Land herumzureisen.“





      Die Julifrau lachte. „Da siehst du es! Sie machen es wie ich.“
      „Stimmt!“ Der Rosenkäfer nickte zustimmend und überlegte, ob er auch verreisen sollte.
      Er kam dann aber zu dem Schluss, dass er ja nicht alles so machen musste wie die Menschen und die Julifrau.
      Er würde hierbleiben und seine Arbeit machen und am Abend würde er sich ausruhen und die schönen Julinächte genießen.






      „Ich hoffe, du wirst Zeit finden, dich um das Wetter zu kümmern“, brummte er daher nur. „Und besonders auf laue Abende und angenehme Nächte.
      Die liebe ich nämlich und wie mir zu Ohren gekommen ist, mögen die Menschen sie auch über alles gut leiden. Also bitte, streng dich an, gute Frau!“

      „Alles wird im rechten Maß geschehen, Sonne, Regen und Sommerspaß, Gewitter und Abkühlung, verlass dich drauf!“,
      versprach die Julifrau und machte sich auf den Weg in die Berge.





      Die Sonne war gerade hinter den Bergen untergegangen, als sie ihr Ziel erreichte.
      Sie seufzte. „Alles im richtigen Maß!“, murmelte sie. „Wachen und schlafen, arbeiten und ausruhen!“ Dann schlief sie mit einem Lächeln ein.







      Einen wunderschönen Sonntag allerseits
      wünscht euch die Julifrau



    • Neu

      Albert Einstein




      Probleme kann man niemals







      mit derselben Denkweise lösen





      durch die sie entstanden sind.








      Das ist offenbar das wirre Denkknäuel, speziell in Bayern,

      aber auch ansonsten der Spinner in aller Welt


      Pumi Kolumna
    • Neu

      Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)




      Da dich das geflügelte Entzücken

      Über manchen frühen Abgrund trug,





      Baue jetzt der unerhörten Brücken
      Kühn berechenbaren Bug.










      Wunder ist nicht nur im unerklärten
      Überstehen der Gefahr;





      Erst in einer klaren reingewährten
      Leistung wird das Wunder wunderbar.










      Mitzuwirken, ist nicht Überhebung
      An dem unbeschreiblichen Bezug,






      Immer inniger wird die Verwebung,
      Nur Getragensein ist nicht genug.










      Den Rettern und dem Himmel sei Dank
      und das Opfer dieser Mission nicht vergessen.
      Menschen können eben auch anders...


      Pumi Kolumna




      Wen es interessiert, ich fand im Net einen interessanten Reisebericht über die Tham-Luang-Höhle,
      vor dem Unglück geschrieben...
      geo.de/reisen/community/reiseb…pelhoehle-THAM-KHAO-LUANG
    • Neu

      Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


      Er war nunmehr der Länder satt,



      Wo man so viele Kreuze hat



      Und man für lauter Kreuz und Christ



      Ihn eben und sein Kreuz vergißt.




      War zu Zeiten vom alten Jöte wohl auch net anders als heut
      oder anders gesagt: Das Kreuz, das ewige Missveständnis des Christentums...

      Pumi Kolumna

    • Neu

      Zeus und das Trampeltier
      Fabel von Aesop


      Ein Trampeltier, das einen Stier erblickte, welcher auf seine Hörner stolz war, beneidete diesen und wünschte sich denselben Schmuck;



      deshalb trat es vor Zeus und bat ihn gleichfalls um Hörner. Der Gott, welcher dem Tiere einen großen Körper und Stärke des Leibes, die ihm nötig waren, verliehen hatte,



      zürnte über die Unbescheidenheit desselben und versagte ihm nicht bloß die Hörner, sondern nahm ihm auch etwas von der Länge der Ohren hinweg.




      Viele verlieren, indem sie mehr zu gewinnen streben, dasjenige, was sie in Sicherheit genießen könnten.





      Tja... so ist das eben mit den Trampels
      Pumi Kolumna

    • Neu

      Sommerfrische


      Joachim Ringelnatz

      (1883-1934)



      Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,

      Das durch den sonnigen Himmel schreitet.



      Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
      Mit einem grünen Reis.



      Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
      Weil`s wohltut, weil`s frommt.



      Und bist du ein Mundharmonikabläser
      Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.



      Und lass deine Melodien lenken
      Von dem freigegebenen Wolkengezupf.

      [/b]

      Vergiss dich. Es soll dein Denken
      Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.


      [/b]

      Seid sommerlich frisch und munter

      Pumi Kolumna
    • Neu

      Die Wildtaube und die Elster

      Ungarisches Volksmärchen




      Weisst du, warum die Wildtaube sich nicht aufs Nesterbauen versteht, warum sie so schlechte Nester baut,

      die nur aus ein paar dürren Reisern zusammengeflickt sind?



      Ich erzähle es dir.



      Die Wildtaube hatte die Elster gebeten, sie möge sie das Nestbauen lehren;



      denn darin ist die Elster ein sehr grosser Meister und weiss solch Nest zu bauen, dass der Habicht, der Häher nicht hinzu kann.
      Die Elster übernahm gern den Unterricht, und beim Nestbau sagte sie immer in ihrer Weise, während sie einen Zweig zum anderen fügte:
      "Nun dies, nun das! nun dies, nun das!"



      Die Wildtaube erwiderte darauf immer:
      "Weiss schon, weiss schon, weiss schon!"



      Die Elster hörte das ein Weilchen an; aber schliesslich wurde sie böse. "Wenn du's weisst, so mach's!"
      Und dort liess sie das Nest halb fertig stehen.
      Seitdem konnte die Wildtaube diese Kunst nicht weiter erlernen.




      Ach ja, die armen Täubchen… Nicht mal als Friedenstauben taugen sie heutzutage
      Schönen Sonntag
      Pumi Kolumna