Sonnenuntergang am Meer

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    • In Bild 1 und 2 gibt es jeweils zwei Punkte für die Augen, Sonne und Pfosten.

      In Bild 1 sind sie mir zu nah beieinander, die Posten auf der Höhe der Sonne, stören einander.
      In Bild 2 sind mir Sonne und Pfosten zu sehr an den Bildrändern, so dass mein Blick springt.
      Carpe Diem!

      OhWeh
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      du kommst also grad vom urlaub? und das mit feinen sonnenuntergängen. :gefaellt:


      foto 1 und zwei weisen einen hellen vordergrund vor (durch die spiegelung des lichtes im wasser). ganz anders foto 3 - in welchem ich eine große dunkle fläche im vordergrund sehe, die ich persönlich nach unten hin geringer gehalten hätte (da die steinstruktur hier auch sehr grob ist und keine bildrelevante information darin enthalten ist). dazu muss ich aber sagen: ich weiß, dass mein lapi etwas dunkel eingestellt ist. vielleicht wirkt foto 3 auf einem anderen bildschirm also ganz anders...

      was mir in foto 1 gut gefällt, ist das wolkenspiel
      in foto 2 wiederum ist es die "schönere" weil intensivere spiegelung des lichts im wasser. da ist für mich im vergleich etwas mehr farbe drin, bessere schärfe und etwas mehr helligkeit. alles in allem wirkt foto 2 aufgrund dessen freundlicher auf mich.

      die von ohweh angeführte entfernung sehe ich auch. allerdings nehmen die pfosten für mich eine protagonistenrolle ein und werden in meiner betrachtung dabei zum gegenspieler der sonne.

      deshalb ist für mich foto 2 die "nummer eins" ;)

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    • B1:
      + das schöne dunkle Wolkenband im Himmel
      + die Pfosten links u. rechts der gedachten linken vertikalen Drittellinie (mir sind sie nicht zu nahe aneinander)
      + der einzelne Schwimmer (??) weiter draußen unterhalb des Horizonts auf der rechten Drittellinie
      - die Sonne fast genau mittig im Schnittpunkt der Diagonallinien
      - das Gold wirkt im Gegensatz zum 2. Bild schon weitaus dumpfer, matter

      B2:
      + die goldenen Farbtöne sind etwas lebhafter, kontrastreicher geg. das Schwarz im Vgl. zu B1
      - Sonne u. Pfosten sind jeweils zu weit am Rand und von daher hat die leere Wasserfläche dazwischen zuviel Raum.
      - mich stören links die zwei flachen aus dem Wasser ragenden Felsen, weil sie genau hintereinander liegen, gleich breit u. hoch sind - wie eine Verdoppelung.

      B3:
      - hier dominiert mir das Schwarz zu sehr, es nimmt geschätzt etwa die Hälfte des Bildes in Anspruch. Daher würde es anders beschneiden: Ein Panoramaformat bietet sich hier gut an. Dadurch verschwindet der große dunkle Anteil vorne, vom Himmel oben ein bisschen weniger. Links und rechts darf nichts weg, so bleibt die Sonne auf der gedachten linken, vertikalen Drittellinie und vom Steg, der von rechts ins Bild ragt, kommt auch nichts weg. Zusätzlich noch die Tiefen etwas anheben, damit noch ein bisschen Zeichnung in den großen Steinen bleibt, die schon im Schatten liegen.

      So in etwa könnte ich mir das vorstellen:

      lg Gaby
    • OhWeh schrieb:

      In Bild 1 und 2 gibt es jeweils zwei Punkte für die Augen, Sonne und Pfosten.

      In Bild 1 sind sie mir zu nah beieinander, die Posten auf der Höhe der Sonne, stören einander.
      In Bild 2 sind mir Sonne und Pfosten zu sehr an den Bildrändern, so dass mein Blick springt.
      Darauf habe ich beim Fotografieren leider nicht geachtet. Jetzt kann ich es nicht mehr ändern, aber beim nächsten Mal mach ich es besser :thumbup:

      knipsmaus schrieb:

      foto 1 und zwei weisen einen hellen vordergrund vor (durch die spiegelung des lichtes im wasser). ganz anders foto 3 - in welchem ich eine große dunkle fläche im vordergrund sehe, die ich persönlich nach unten hin geringer gehalten hätte (da die steinstruktur hier auch sehr grob ist und keine bildrelevante information darin enthalten ist). dazu muss ich aber sagen: ich weiß, dass mein lapi etwas dunkel eingestellt ist. vielleicht wirkt foto 3 auf einem anderen bildschirm also ganz anders...
      Bei meinem Bildschirm schaut es relativ hell aus, am Handy ist es aber tatsächlich wieder dunkel. Ich werde versuchen, den Stein aufzuhellen und ein Stück abzuschneiden.

      Gaby schrieb:

      B2:
      - mich stören links die zwei flachen aus dem Wasser ragenden Felsen, weil sie genau hintereinander liegen, gleich breit u. hoch sind - wie eine Verdoppelung.
      Soll ich versuchen, den hinteren Stein wegzuretuschieren?
      Deine Panoramaversion gefällt mir übrigens sehr gut!
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      es ist echt nett, dass du über die hier geschriebene kritik so intensiv nachdenkst. doch zumindest zu mir kann ich sagen (ich will nicht automatisch von allen sprechen), dass ich dir ja nur meine gedanken zu deinen fotos mitteilen wollte. oder anders ausgedrückt: zeig dein foto 5 leuten und du wirst 7 unterschiedliche meinungen dazu bekommen.

      wichtig finde ich: bleib dir selbst treu! sei weiterhin offen (so wie du es ja ohnehin bist) und schau dir an und probiere aus, was andere zu deinen bildern sagen. aber seit mutig genug zu deiner "art des sehens" zu stehen. du hast es immerhin so fotografiert.

      und die unterschiedlich eingestellten bildschirme sind nur ein ansatz. da gibt es noch viele weitere, die mitbeeinflussen wie dein bild in einem anderen raum auf einem anderen bildschirm bei anderen lichtverhältnissen zu einer anderen tageszeit und anderem gemütszustand des betrachters auf eine person wirkt... (darüber darf man gar nicht weiter nachdenken, sonst zeigt man am ende keine bilder mehr her)

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