August 2018 - Viel heiße Luft

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      Sophokles
      griechischer Dichter (um 496 vChr - um 406 vChr)



      Wir müssen dafür sorgen,




      dass die Brücke nicht schmaler ist



      als der Fluss





      Verheerend der Brückeneinsturz gestern in Genua und...

      Mahnung auch für uns, denn auch in Deutschland sind viele Brücken gerade aus dieser Zeit marode...

      Pumi Kolumna
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      Christian Morgenstern (1871 – 1914)

      Nach der Zeitungslektüre:

      Neuigkeiten


      Es müßte Zeitungen geben,
      die immer das mitteilen,
      was nicht ist:




      Keine Cholera!
      Kein Krieg!
      Keine Revolution!
      Keine Mißernte!




      Die tägliche Freude
      über die Abwesenheit großer Übel




      würde zweifellos
      die Menschen fröhlicher machen.





      Morgensterns Wunsch ist des Trampels Befehl!!!

      Die Pressefreiheit einschränken, leugnen wollen sehe ich als einen der größten Feinde der Demokratie!!!

      Pumi Kolumna



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      Wilhelm Busch (1832 - 1908)


      Das wäre also auch mißraten.



      Doch ist's noch Zeit zu neuen Taten.




      Der Fußball kommt allmählich wieder ins Rollen,
      aber Neustart in Deutschland?
      Löw will weitermachen und die meisten Weltmeister auch,
      siehe Wilhelm Busch... :nora:


      Und was das Fotografieren anbelangt,
      klar dass wir uns nicht entmutigen lassen,

      wenn mal was daneben geht :manfred:

      Pumi Kolumna


      Stimme dir zu, OhWeh :thumbup:

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      DIE FLEIßIGE AMEISE

      Verfasser unbekannt


      Jeden Morgen kam die fleissige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit, da verbrachte sie die Zeit des Tages arbeitend, immer ihr Liedchen summend. So arbeitete sie fleissig vor sich hin, aber, es gab niemanden der sie beaufsichtigte.




      Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, es kann so nicht weiter- gehen und hat einem Supervisor Platz geschaffen. Er stellte dafür den Mistkäfer mit viel Erfahrung ein. Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Anfangs- und Endzeiten der Arbeit zu standardisieren, dazu machte er verschiedene Reports, aufgebaut auf das Thema Arbeitszeit.




      Bald darauf hat man gesehen, der Mistkäfer braucht eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitet. Man stellte eine hübsche Spinne ein, die ein Archiv einrichtete und
      Telefonanrufe entgegennahm.



      Und in der ganzen Zeit arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
      Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, hat ihn noch gefragt nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen. So war es dann nötig noch eine Fliege einzustellen, als Helfer für den Supervisor. Sie kauften der Fliege einen Laptop, damit alle Reports schön bunt gemacht werden können.




      Die fleissige Ameise summte bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich, da sie soviel Schreibkram auszufüllen hat, anstatt zu arbeiten.



      Darum beschloss der Generaldirektor es muss ein Administrator für die Abteilung her in der die Ameise arbeitete. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen sollte. Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und zur Kommunikation mit Untergebenen Zugang zum Intranet. Natürlich brauchte die Heuschrecke auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, da die schon Sekretärin bei der Heuschrecke gewesen war, an ihren alten Arbeitsplatz.



      Die Ameise sang nicht mehr, wurde immer unruhiger und nervöser.





      Wir müssten ein Gremium von Leuten zusammenbekommen, die für eine Studie über die arbeitende Gesellschaftsschicht Daten zusammenträgt und berichtet. Gesagt, getan. Die ausgesuchten Leute machten sich monatelang an die Arbeit, gegen ein beträchtliches Entgelt. In der Zwischenzeit stellte der Generaldirektor fest, die Abteilung, in der die fleissige
      Ameise munter vor sich hin arbeitete, bringt nicht mehr den gleichen Profit wie früher.




      Also wendete er sich an die Eule, ein Experte in Sachen Geschäfte machen, die auch Tausende von Euro bekam. Diese sollte analysieren und diagnostizieren, um herauszufinden was zu tun sei.
      Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum,



      bis sie einen Abschlußbericht vorlegte, der am Ende nichts anders sagte als: "Es sind zu viele
      Angestellte - es müssen welche entlassen werden".




      So folgte der Generaldirektor dem Rat der Eule, denn der kostete Tausende von Euro, und kündigte die Ameise..........




      Das ist zusammengefasst die G'schicht unserer Stadt, unserer Schuhindustrie und am End war alles am... :po:





      Wir haben hier dieses Wochenende im Rahmen des Kultursommers ein gerade für unsere Stadt sehr passendes Thema:

      Industriekultur – 24 Stunden in PS von 10 bis 10 Uhr
      Der Besuch bei einigen Veranstaltungen hat sich echt gelohnt – ich sag nur WOW!!!

      Pumi Kolumna
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      Ich schaue euch zu
      und sehe
      die Tänzerin Irene Carreño und
      Bratschist Valentin Steckel.
      Aber für mich ist es...




      Ein heißer Tanz ohne Musik
      ©Isch


      du siehst die musik

      in den zügen
      deines partners
      in seinen augen



      du riechst die musik
      im schweiße
      der wogenden paare
      im duft von moschus
      und maiglöckchen



      du spürst die musik
      in der luft
      im vibirierden boden
      über deine haut



      dein körper
      fühlt die musik
      im anderen körper



      du schmeckst die musik
      im heißen kuss
      den lodernden
      flammen der leidenschaft





      wenn ich tanze
      erlebe ich musik
      musik ist
      liebe




      Wird es wieder eine heiße Woche?

      Guten Start
      wünscht die fromme Pümine


      Du hast recht, OhWeh, die Folgen werden in der Arbeitswelt immer sichtbarer,
      unsere Stadt war mit bei den ersten, die sie spüren mussten -
      heute machen wir in Kultur :D