fotografie oder illusion

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    • Liebste Pumi,

      PS ist Hexenwerk und vom :ohweh: gemacht :P

      Nein Spaß beiseite...

      Lightroom ist im Grunde nur da um die RAWs zu "Entwickeln". Also Belichtungskorrekturen, Tonwerte, Entrauschen, Schärfen usw. einstellen.
      Dazu dann noch Objektivkorrekturen, HDR Erstellung und Panoramas klöppeln. Die Funktionen gibt es auch über CameraRaw in Photoshop.

      Photoshop hingegen ist dann das Werkzeug um unliebsame Gegenstände, Hautunreinheiten usw. verschwinden zu lassen. Also eigentlich das Programm mit dem dann kreativ an den Fotos gearbeitet werden kann. Letzteres besitze ich zwar dank des unsäglichen Abozwangs bei Adobe, benutze es aber praktisch gar nicht. Nur um mal das eine oder andere Foto für eine Webseite zurecht zu schnippeln.

      Tante Edit sagt:
      LR macht natürlich nur Sinn wenn man RAW fotografiert. Bei JPG ist es in der Funktion doch stark eingeschränkt.
      LG

      Oli :kaffee:
    • .
      vielen herzlichen dank helmut, me, aekonet, ohweh, romylein, pfanni, felli, pumi, gaby, greenorb und guinness für eure ausführlichen kommentare zu diesem thema :knipsi: :danke:

      zu dieser frage gibt es wohl so viele verschiedene meinungen, wie es unterschiedliche herangehensweisen zum thema fotografie selbst gibt. es war wirklich sehr interessant für mich zu lesen, wie jeder einzelne von euch diesem thema gegenüber steht.

      helmut, weil du die tropfen erwähnst - wie burgi und ich das handhaben, haben wir im tropfenthread anhand eines beispiel mit einem ooc und dessen endergebniss gezeigt. vermutlich gibt es selbst in diesem bereich fotografen, die in tropfenfotos so manches nicht vor der kamera sondern per BVA kreieren, doch gibt es das ja wohl ganz offensichtlich in jedem bereich der fotografie. damit will ich sagen: wer die herausforderung vor der kamera sucht kann sie wohl auch bei tropfenfotos genauso finden wie der, dessen leidenschaft die BVA darstellt.

      liebe pumi, das jemand, der mit einer bridge fotografiert, mehr nachbearbeiten muss, das sehe ich nicht so. wie du weißt fotografierte ich lange zeit mit einer bridge und kann sagen, dass ich mich (vielleicht sogar durch diese kamera) gezwungen sah, mein foto bereits vor dem auslösen so gut wie möglich vorzubereiten. denn jeden eingriff über spätere bildbearbeitung, sowie beschneidung des fotos, bezahlte ich mit qualitätsverlust im endergebnis. (meine bridge konnte nur JPEG) wenn ich so darüber nachdenke scheint es mir, als könnte darin die begründung für meine art zu fotografieren liegen. denn bei meiner jetzigen kamera mit der ich in RAW fotografiere, könnte ich mir nämlich "viel mehr veränderung über BVA leisten"...

      liebe gaby, was du ansprichst passt für mich sehrwohl zum thema. ich sehe das nicht als "geschmacksfrage" (und damit nicht zum thema passend) denn es ist doch egal um welchen bereich es geht. in jedem bereich den es in der fotografie gibt, kann manipuliert werden. glattgebügelte landschaftsaufnahmen machen da für mich keine ausnahme. ich verstehe bis heute nicht, wo da überall gedreht werden kann. sehe es vielleicht auch gar nicht, weil ich mich im bereich landschaftsfotografie nicht auskenne. und mir gefallen durchaus viele dieser fotos von denen andere behaupten, da sei irre viel gemacht worden....

      greenorb, du hast es besser formuliert als ich es konnte. ich habe mich echt gefreut zu lesen, das es auch noch andere hobbyfotografen gibt, die es ähnlich sehen wie ich. denn beispielsweise ist ein hdr für mich keine illusion. ich fotografiere doch das, was ich sehe. meine kamera kommt aber mit den schwierigen lichtverhältnissen nicht klar. deshalb versuche ich mit mehreren bildern, die ich später am pc zusammen reche, die situation so wiederzugeben wie ich sie vorgefunden hatte. hier kann mein auge mehr, als meine kamera. doch verändere ich damit ja nicht das motiv, sondern hole mit dieser technik nur "das bestmögliche" in bezug auf licht/schatten aus dem foto heraus. (in dem ich überstrahlte und abgesoffene bereiche auszugleichen versuche.) doch wenn ich etwas in ein bild einfüge das zuvor nicht da war, oder etwas aus einem bild entferne das mich nach dem auslösen stört, ist das für mich etwas ganz anderes. (das schrieb ich ja auch in meinem eingangspost)

      liebe guinness, mir macht es genauso spaß mich an experimenten zu versuchen wie dir. doch deklariere ich diese arbeiten im anschluss als solche



      die auffassung davon wie groß der eingriff in ein bild sein darf "ohne darauf zu verweisen zu müssen", scheint bei jedem fotografen eine andere zu sein. beim ersten ist die bloße entwicklung eines fotos von RAW in JPEG bereits maipulation, für einen anderen ist es kein problem störende elemente im nachhinein aus einem bild zu entfernen und für den nächsten ist es auch noch legitim zwei unterschiedliche ausgangbilder in eines zusammen zu rechnen und damit ein drittes foto zu erschaffen welches eine situation zeigt, die es real gar nie gab.

      aekonet, du schriebst: "...ich bewerte die Art der "Herstellung" eines Bildes kaum. Ich lasse ein Bild auf mich wirken, und wenn es wirkt, so oder so, dann bin ich beeindruckt, hingerissen, gelangweilt oder was auch immer..." für diese zeilen danke ich dir ganz besonders. meist gelingt es mir, fotos genauso zu betrachten wie du es hier beschreibst. für die restlichen fotos bei denen ich ins grübeln komme, nehme ich in zukunft deine zeilen zur hand.

      .
    • :danke:

      Knipsi für Deine Zusammenfassung und das Thema überhaupt. Ich finde es auch sehr Interessant, wie viele Meinungen es dazu gibt.
      Persönlich freut es mich, das wir das ähnlich sehen.

      Dabei möchte ich auf keinen Fall jemanden verurteilen, der seine Bilder stark bearbeitet. Das kann mitunter sogar durchaus künstlerisch sein.
      Für mich selber ist ein Foto aber immer das einfangen eines bestimmten Augenblickes oder Motives wie ich es gesehen habe. Dazu passt dann halt einfach keine Retusche.

      Wenn aber in ein Foto eigentlich nicht vorhandene Dinge eingebaut werden, dann ist das für mich kein Foto mehr. Das ist dann ein Bild oder Kunstwerk, das auf einem Foto basiert. So als Bsp. wenn ich ein Foto einer Ruine habe und danach noch Nebel, einen Mond inkl. Lichtschein und vielleicht eine Fledermaus einfüge, dann ist das Stimmungsvoll, sehr spannend anzusehen aber eben kein Foto mehr.
      LG

      Oli :kaffee:
    • Was du als Werkzeug von PS anführst, Oli, ist etwas, das mich nicht die Bohne dort interessiert,
      weil ja auch ein Naturweib, das nix gegen Falten im Gesicht hat :D
      Ausprobiert wie's geht, hab ich schon, aber siehe oben, interessiert mich nicht ;)
    • Pumi schrieb:

      Was du als Werkzeug von PS anführst, Oli, ist etwas, das mich nicht die Bohne dort interessiert,
      weil ja auch ein Naturweib, das nix gegen Falten im Gesicht hat :D
      Ausprobiert wie's geht, hab ich schon, aber siehe oben, interessiert mich nicht ;)

      Photoshop auf ein reines Retuschetool zu reduzieren, wird ihm nicht gerecht.
      Es enthält buchstäblich tausende verschiedene Tools, die man mit PS anwenden kann.
      Selbst PS Profis, die es seit 25 Jahren verwenden, kennen noch immer nicht alle Möglichkeiten oder besser gesagt Variationen der Bildbearbeitung, die dieses Programm bietet.
      Ich selber wende es seit vllt. 6-7 Jahren an (nicht professionell), und bin immer wieder aufs Neue überrascht, welche Möglichkeiten es bietet.
      Es erschlägt einen förmlich damit, ist aber in der Bedienung eher komplex, und wird vermutlich auch deswegen oft angefeindet.
      Schade ist auch, dass es von einem quasi Monopolisten kommt, und es kaum ernsthafte Konkurrenz gibt.

      LG
      aekonet
      Ich denke, dass die sogenannte dunkle Energie nur wegen eines grundsätzlichen Fehlers in der Gravitationstheorie "entdeckt" wurde.

      Der Wert oder Unwert einer Handlung ergibt sich aus der Gesamtheit ihres Kontexts heraus; schlechte Handlungen sind allgemein jene, welche die gegebene Harmonie beschädigen oder zerstören.
    • @Otmar
      Die Profis würden sich kaputtlachen, wie unprofessionell ich mit PS hantiere, aber... ich komme (meist) klar :D ;)

      @Knipsi
      Deine Beiträge haben mich nachdenklich gemacht...
      Ich denke mir mal, der größte Unterschied liegt bei uns nicht im fotografischen Werkzeug,
      sondern in der Art wie wir fotografieren - du, die Fotogräfin, die ihre Bilder akurat plant -
      ich die chaotische Knipserin, die hauptsächlich das Motiv im Blick hat, die so im Vorübergehn
      ihre Bilder macht, ohne sich lange den Kopf über das Wie zu zerbrechen.
      Was dann nicht so passt beim Betrachten wird dann halt passend gemacht, wenn ich finde, dass es nötig ist :D
      Knipsi eigentlich hast den falschen Nick, Fotogräfin würde zu dir besser passen :junior:
      Lieb's Grüßl die Koboldine, Gestaltwandlerin
      Pumi :knuddel:
    • .

      liebste koboldpumi, es gibt keinen grund jemanden zu adeln. ich knips genauso wie du und bin und bleib die knipsmaus. alles andere ist doch reine geschmackssache und wenn wir unterschiedlich an die fotografie herangehen macht uns das vielleicht wirklich auch ein stück weit aus, bzw beeinflusst möglicherweise unsere bildergebnisse auf die eine oder andere art. das ist doch spannend!

      .
    • Die Bildbearbeitungs Programme sind doch das Salz in der Suppe , die Produkte können noch so
      frisch sein ohne Gewürze kein Geschmack . Das heißt jede Fotoszene hat Ihren eigenen Charakter und so muss ich mit Ihr arbeiten .
      Wenn es so sein sollte wie Pumi es gerne sehen würde , wäre der Beruf des Fotografen überflüssig .

      Zitat:

      Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren. -James Wayner

      Zitat : Pumi @ Was du als Werkzeug von PS anführst, Oli, ist etwas, das mich nicht die Bohne dort interessiert, genau so geht es mir hier in diesem Beitrag von Dir .


      Hätten wir nicht 12.10. würde ich sagen , das war ein Aprilscherz von Pumi .
    • Lieber Gerd, das ist eine doch sehr einseitige Sichtweise von dir (nur meine Meinung), so wie ich deine Zeilen verstehe muss jeder Fotograf seine Fotos verändern um als Solcher zu "gelten".

      Aber schon in deinem Zitat: "Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren. -James Wayner", wird doch klar gestellt das beides seine Berechtigung hat.

      Und genau so ergibt sich für mich ein Bild wenn ich diesen Thread durchlese.

      Diejenigen unter uns, die ein Foto nur entwickeln und wenig bis gar nicht Nachbearbeiten, die versuchen eine Szene die sie sehen, möglichst realistisch dar zu stellen.

      Diejenigen unter uns, die Fotos nicht nur entwickeln sondern auch geringfügig "umgestalten", die Szene verändern um ein gefälliges Bild zu gestalten.

      Und schließlich diejenigen die ein oder mehrere Fotos verwenden, um daraus eine neue Szene zu erstellen.

      Und natürlich diejenigen die mehrere oder auch alle oben genannten Techniken anwenden.

      Besonders wichtig ist mir das dies keinesfalls eine "Bewertung" darstellen soll! Sondern ausschließlich meine Sichtweise der unterschiedlichen Herangehensweisen aufzeigt!


      Und mir persönlich ist (mal wieder) klar geworden, das ich Fotos sehr naiv betrachte, Beispielweise habe ich bei Fellis "Anton mit fallendem Laub" nur darüber nachgedacht wie schwer es sein muss diese Szene vor der Kamera zu inszenieren, das es zwei zusammengefügte Fotos sind, darauf wäre ich nicht gekommen.
      Kritiker sind gute Freunde, die uns auf Fehler hinweisen.
      Benjamin Franklin
    • Gerd schrieb:



      Zitat : Pumi @ Was du als Werkzeug von PS anführst, Oli, ist etwas, das mich nicht die Bohne dort interessiert, genau so geht es mir hier in diesem Beitrag von Dir .


      Hätten wir nicht 12.10. würde ich sagen , das war ein Aprilscherz von Pumi .
      Gerd, ehrlich, ich versteh nix, was hab ich denn so lustiges gesagt ?(
      Ich tät gerne mitlachen :)
    • Gerd schrieb:


      Zitat : Pumi @ Was du als Werkzeug von PS anführst, Oli, ist etwas, das mich nicht die Bohne dort interessiert, genau so geht es mir hier in diesem Beitrag von Dir .


      Hätten wir nicht 12.10. würde ich sagen , das war ein Aprilscherz von Pumi .

      :haeh: Was will uns der Verfasser mit diesen Worten sagen 8|

      Felli schrieb:

      Greenorb schrieb:

      Photoshop hingegen ist dann das Werkzeug um unliebsame Gegenstände, Hautunreinheiten usw. verschwinden zu lassen.
      dem widerspreche ich :opi:
      Retuschearbeit wird mittlerweile auch im LR durchgeführt

      Ich glaube ich sollte mein LR mal genauer unter die Lupe nehmen. Benutze seit LR6 immer nur dieselben Schieber :D
      LG

      Oli :kaffee:
    • Also ich für meinen Teil habe mcih als zu doof für intensive Bildbearbeitung erwiesen. Habe aber ehrlich gesagt auch nicht die Lust mich da tiefer einzuarbeiten. Mein Ehrgeiz gilt dann eher in die Richtung so wenig wie möglich zu bearbeiten. Naja, wenn ich dann doch mal wieder die Kamera in die Hand nehme.

      Ich würde mich selbst einschätzen, dass ich unter Punkt 2 der Kategorien von Burgi falle. Allerdings beschränkt sich das Verändern auf Beschneiden und Belichtung/Farbe/Kontrast.

      Momentan bin ich eher am beobachten und schmunzeln und darüber hinaus vergesse ich meist die Kamera. :bag:

      Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel. Meine Glieder sind die Bäume. Ich bin
      der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu
      nutzen. Ich bin selbst Natur. (Hopi)

      Romys Page
    • Ich habe mich nun durch die Beiträge gelesen. Ich sehe es grundsätzlich so wie romylein, bzw schließe mich Burgi's letztem Satz an.

      Ich staune oft und bewundere viele Fotos, ohne mir darüber Gedanken zu machen, wie sie entstanden sind, bzw. würde mir oft die Exifs wünschen, um zu schauen, wie das Bild aufgenommen wurde.
      Auch bewundere ich immer wieder die Kreativität so mancher UserInnen hier.

      Ich selber sehe mich nicht als sonderlich kreativ und experimentierfreudig, ebensowenig bei der Bildbearbeitung. Pumi, ich finde PS viel komplizierter als LR, weshalb ich mich damals auch dafür entschieden habe. Ich bearbeite meine Fotos geringfügig - gerade richten, Belichtung, aufhellen/abdunken, Sättigung, Schärfen. Ich habe immer weniger Lust, am PC zu sitzen, was sich aber nicht ganz vermeiden lässt. Klar, dass diese Fotos niemals mit kreativ und aufwändig bearbeiteten Fotos mithalten können (was aber auch nicht notwendig ist)
      Viele Grüße
      Elisabeth :wave:
    • .

      Greenorb schrieb:

      :danke: Knipsi für Deine Zusammenfassung und das Thema überhaupt. Ich finde es auch sehr Interessant, wie viele Meinungen es dazu gibt.

      lieber greenorb, vielen lieben dank für diese zeilen! :knipsi: :danke:


      vielen lieben dank auch an euch, gerd, romylein und elisabeth, das ihr eure gedanken zu diesem thema hier her geschrieben habt!

      lieber gerd, wenn ich im hinterkopf deine fotos habe die du hier im fofo zeigst, kann ich deine meinung zu diesem thema total nachvollziehen. doch kann man anderen seine meinung doch nicht aufzwingen! da bin ich ganz bei aekonet, der dies in seinem kommentar (so finde ich) bereits treffend formulierte...

      liebes romylein, das kenne ich auch gut. denn heuer hatte ich recht wenig zeit um zu fotografieren. da war ich auch eher am "beobachten und schmunzeln"....

      .
    • Neu

      Hallo liebe Knipsmaus

      Ich habe festgestellt, dass man durch das Fotografieren vieles verpasst - so viele kleine Kleinigkeiten. Wie zum Beispiel eine übermütige Schwanenmutter, die eine Stockente erschreckt hat, als diese ins Futtern vertieft war und ähnliches. Die Situation hätte ich nicht mitbekommen, hätte ich fotografiert. :rolleyes:

      Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel. Meine Glieder sind die Bäume. Ich bin
      der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu
      nutzen. Ich bin selbst Natur. (Hopi)

      Romys Page
    • Neu

      romylein schrieb:

      ich habe festgestellt, dass man durch das Fotografieren vieles verpasst - so viele kleine Kleinigkeiten. Wie zum Beispiel eine übermütige Schwanenmutter, die eine Stockente erschreckt hat, als diese ins Futtern vertieft war und ähnliches. Die Situation hätte ich nicht mitbekommen, hätte ich fotografiert. :rolleyes:

      Das ist glaube ich jedem Fotografen passiert. Ich hätte z.B. einmal beinahe einen Milan verpaßt der mir fast in Greifweite über den Kopf geflogen ist, weil ich auf einen Kibitz konzentriert war. Habe den alten Mäusefänger aber doch noch erwischt :round:

      Auf der anderen Seite bilde ich mir ein, das man als Fotograf teilweise auch "Mehr" sieht. Es fallen einem auf einmal Kleinigkeiten auf, an denen jeder andere achtlos vorbeigeht. Sei es nun ein hübsches Blatt das einsam an einem Stamm hängt, ein winziger Pilz den man sonst nicht beachten würde, Eiskristalle auf einem hölzernen Zaunpfahl, die die Ringstruktur abzeichnen...
      LG

      Oli :kaffee:
    • Neu

      Da kann ich Greenorb nur zustimmen, wenn man fotografiert, ist man auf etwas bestimmtes konzentriert, hat ein etwas engeres sichtfenster,
      Aber durch das bewusste sehen, was es so alles gibt, besonders in dem bereich für den man sich besonders interessiert, entwickelt man eine anfangs ungeahnte Spürnase und "Sehschärfe" für so vieles, das man vorher nicht mal bemerkt, geschweige denn beachtet hätte.
      Diejenigen, die genau wissen, warum etwas nicht geht, mögen die nicht behindern, die es schon tun!
      :wave:
      griaß eich, HELMUT