April 2019 - Wann weiß er endlich was er will???

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    • April 2019 - Wann weiß er endlich was er will???

      April, April
      nach Pumiart ein bissl zusammengescherzt


      April! April!
      Der weiß nicht, was er will.




      Was sind mir das für Sachen,
      Mit Weinen und mit Lachen
      Ein solch' Gesaus' zu machen!





      Ganz greulich ist's, man glaubt es kaum:
      Heut' Frost und gestern Hitze,




      Heut' Reif und morgen Blitze;
      Das sind so seine Witze.





      O weh! O weh!
      Nun kommt er gar mit Schnee!




      Und wehrt er sich, so gut er kann,
      Es soll ihm nicht gelingen;




      Denn alle Knospen springen,
      Und alle Vöglein singen.




      Hurra! Hurra!
      Der Frühling ist doch da!




      Heut machen die Scherzkekse weiter
      waiten wir halt auch weiter

      Pumi Kolumna


    • 100jähriger Kalender
      April 2019


      Vom 1. - 15. Kalt, trocken und unfreundlich




      Am 16. und 17. Große Kälte, viel Gartenpflanzen erfrieren




      Vom 18. - 23. wird es freundlicher und wärmer




      Vom 24. - 26. schön lieblich und warm




      Aber am 27. droht Donnergrollen




      Vom 28. - 30. endet der Monat freundlich und warm




      Wie war der reale März?
      wetteronline.de/wetterrueckbli…-stuermisch-2019-03-30-rm

      "Der März hat sich von zwei Seiten gezeigt.
      Eine turbulente erste Monatshälfte mit Stürmen brachte recht milde Luft und viel Niederschlag.
      Anschließend beruhigte sich das Wetter deutlich, dafür wurde es aber auch zeitweise frisch...

      Heraus kam für den März eine deutschlandweite Mitteltemperatur,
      die mit 6,6 Grad fast zwei Grad über dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre lag."






      Es bestätigt sich also unterm Strich das Ansteigen der Temperaturen,

      sieht die Wetterfröschin Pumi Kolumna



      OhWeh, und das was nach ihr kommt,
      wird kaum vernünftiger sein -
      ich sag nur noch:
      mayday, mayday... :sassy:
    • Eduard von Bauernfeld (1802 - 1890)

      Ministerrat



      "Gleich sechse!", ruft der Präsident –
      "Entscheidet euch, ihr Herren, frisch!





      Zentralisierung oder nicht?
      Ich bin geladen, ich muß zu Tisch!"




      Es wirkt die Mahnung an den Bauch,
      Zu Tische wollten die andern auch –




      Schnell kam in diesem glücklichen Lande
      Das wichtigste Gesetz zustande.





      So Leut's jetzt wisst ihr warum das in London nicht klappt,

      aber die Ösis sich schnell entscheiden können -
      gibt einfach nix G'scheits zu essen in GB

      Pumi Kolumna




      OhWeh kommt bei den Statistiken immer drauf an welche die Grundlage ist,

      aber unterm Strich sieht man eben deutlich die Erwärmung!
    • Wie wahr nehmen wir es?

      Kahil Gibran nacherzählt


      Das Auge, das Ohr, die Hand und die Nase

      vertieften sich in ein seltsames Gespräch...




      Das Auge
      sah im blauen Dunst es Horizontes einen Berg und fragte die andern, ob sie ihn auch so wunderschön fänden.



      Das Ohr
      lauschte lange und meinte dann: Ich höre keinen Berg.




      Die Hand
      wollte den Berg greifen, aber sie konnte keinen finden.




      Die Nase
      schnupperte und schnupperte, aber: Ich kann keinen Berg riechen, es gibt keinen!




      Das Auge wandte sich von den andern ab.
      Die hinter seinem Rücken sich lustig machten über die Täuschung des Auges,
      und sie vermuteten, dass mit dem Augen was nicht stimmen würde.





      Haltet also eure Augen, Ohren, Nasen und sonstigen Sinne offen

      Pumi Kolumna
    • Oscar Wilde (1854 - 1900)


      Am Ende wird alles gut!





      Und wenn es noch nicht gut ist,




      ist es noch nicht das Ende.





      Sagte ein Brite – der muss es schließlich wissen!!!


      Pumi Kolumna


      Anm. Blüte auf Foto 3 heißt „Jelängerjelieber“

    • Tulpen aus Amsterdam/1

      © Elke Bräunling


      youtube.com/watch?v=tT65wUb1zJ8

      Der zitierte Liedtext „Tulpen aus Amsterdam“ wurde geschrieben von © Klaus Günter Neumann/Ernst Bader, die Melodie des Liedes hat © Ralf Arnie komponiert

      Quelle: geschichtensammlung.com/2019/04/06/tulpen-aus-amsterdam-2/





      „Wenn der Frühling kommt , dann schenk ich dir Tulpen aus Amsterdam.

      Wenn der Frühling kommt, dann pflück ich dir Tulpen aus … Laalalaaa. La la laalala la laaa la laaa, lala lala, la laaaaaaa …“ *






      Tulpen aus Amsterdam. Irgendjemand im Park sang dieses Lied. Es waren nur die ersten Zeilen, dann brach der Gesang ab. Die Worte schienen zu fehlen und es herrschte ein Moment der Stille. Dann ging es von vorne los. Ein Gesang, der immer wieder seine Worte verlor, in ein trotzig klägliches Lalala überging und dann abbrach.

      „Man könnte meinen, der Sänger will das Lied nicht weiter singen“, sagte Leonie Waltmann, die sich auf der anderen Seite der Tulpenwiese auf eine Parkbank für ein halbes Stündchen zum Sonnen gesetzt hatte. „Hören Sie nur, wie traurig es klingt, dieses ‚Lalalaaa‘.“





      „Das geht schon eine Weile so“, sagte ihre Banknachbarin. Sie verzog ihr Gesicht.
      „Und er hat das Lied kein einziges Mal zu Ende gebracht. Ach was, eigentlich kommt er über das ‚Lalala‘ nicht hinaus.“
      „Seltsam.“ Leonie sah zu dem Mann hinüber. Er stand am Rand der Wiese dort, wo die Tulpen besonders üppig blühten, und starrte vor sich hin.
      Ein älterer, hagerer Mann mit grauen Locken, Brille, Lederjacke und Bluejeans. Er gefiel ihr. Und eine gute Singstimme hatte er auch.
      Leonie mochte Männer mit sonoren Stimmen.





      „Er sieht traurig aus und einsam, finden Sie nicht?“
      „Er sieht vor allem gut aus. … Vielleicht sollte man ihn trösten.“
      „Ja, vielleicht sollte man das tun.“
      Leonie zögerte. Dann gab sie sich einen Ruck und ging zu ihm hinüber. Über die Wiese mitten durch die Tulpenpracht.





      Fortsetzung folgt gleich...
    • Teil 2

      „Hallo, Tulpenfrau!“ Er sah ihr entgegen, so als hätte er sie erwartet. Er lächelte. „Entschuldigen Sie. Ich hoffe, mein Gesang hat Sie nicht gestört?“
      „Nein. Ich finde ihn bezaubernd. Nur vielleicht etwas … unvollständig?“
      Er nickte. „Ja. Ich komme über den Anfang nicht hinweg.“
      „Das soll vorkommen.“ Sie schmunzelte. „Und wo liegt das Problem? Darf ich Ihnen mit dem Text weiterhelfen?“
      Und ehe der Mann Antworten konnte, fing sie an zu singen. Den ganzen ersten Vers. Dann aber stockte auch sie nach dem „…Was mein Mund nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Amsterdam. … Lalala Lalala….“ * Sie stoppte. „Ab hier kenne ich den Text auch nicht mehr. Aber bestimmt findet sich jemand, der helfen kann. Ich …“





      „Halt! Warten Sie! Ich kenne den Text“, sagte er schnell. „Es ist nur … Ab hier hat meine Frau weiter gesungen. Wir haben uns bei den Verszeilen abgewechselt. Es war so etwas wie Tradition. Ein Ritual zwischen uns.“
      „Und ihre Frau“, fragte Leonie vorsichtig. „Sie ist … ist sie … tot?“




      Er sah sie an. „Tot? Wie meinen Sie das?“ Er überlegte, wischte sich über die Augen.
      „Nein, nein, sie ist bestimmt noch am Leben. Aber natürlich kann es jeden von uns treffen, nicht wahr?“
      Nun war es Leonie, die nicht verstand. Sie räusperte sich. „Nun, ich meine, Sie …“ Sie winkte ab.
      „Ach, was frage ich? Sie sind wohl wirklich ein bisschen verrückt. Vergessen Sie’s!“
      Sie wandte sich ab, ging dem Parkausgang zu.





      „Halt! Warten Sie!“ Er überholte sie, blieb stehen und baute sich vor ihr auf.
      „Bitte, gehen Sie nicht. Und nein, ich bin nicht mehr verrückt als jeder andere hier im Park.
      Es ist nur so: Tulpen beschwören in mir nostalgische Gefühle, sie machen mich melancholisch und lassen mich nochmals in alte Zeiten eintauchen.
      Es ist jedes Jahr dasselbe, wenn die Tulpen blühen.





      Sie locken mich zurück in eine Zeit, in der ich in Amsterdam lebte. Mit ihr.“
      „Ihre Frau?“
      „Meine damaligen Frau. Wir sind geschieden. Seit fast vierzig Jahren nun. Und wir haben uns schon lange aus den Augen verloren.
      Aber das ist eine lange Geschichte. Darf ich sie Ihnen bei einer Tasse Kaffee erzählen?“





      Und mich lockt das Lied zurück zu meinem Hochzeitswalzer,wo die Kapelle dieses Lied spielte vor 49 Jahren und der offizielle Scheidungstermin liegt 32 Jahre zurück...
      So irgendwie war der Walzer schon ein Schatten auf später, denn gerade diesen Walzer mochte ich nicht besonders, einer aus Wien hätte mir viel besser gefallen.
      Seht ihr, auch darum fühle ich mich bei euch Ösis besonders wohl, ich mag eure Musik und ich hörte früher sehr gerne eure Sprache...




      Pumi Kolumna

    • Und sowas nennt sich Demokratie???


      t-online.de/nachrichten/auslan…um-waere-hochverrat-.html


      "Die Beauftragte des britischen Kabinetts für Parlamentsangelegenheiten, Andrea Leadsom, sieht ein zweites Brexit-Referendum skeptisch.
      Das wäre "Hochverrat", schrieb Leadsom in einem Artikel für den "Sunday Telegraph". Leadom zählt zum Lager der Brexit-Befürworter.




      Eine erneute Volksbefragung würde eine langwierige Verzögerung mit sich bringen. Da das Parlament bislang nicht in der Lage gewesen sei,
      das Ergebnis des ersten Referendums umzusetzen, gebe es auch keinen Grund zu glauben, bei einer zweiten Abstimmung könnte dies gelingen.
      Die Vision vom Brexit schwinde dahin. Außerdem laufe die Zeit weg, diese Vision noch zu retten"




      Sorry, also da komm ich echt nicht mehr mit.
      Es ist kein „Hochverrat“ das Volk vor einem Referendum bewusst zu belügen, zu betrügen,
      sich danach feige aus der Verantwortung zu stehlen, jetzt x Abstimmungen im Parlament platzen zu lassen
      und von der EU zu verlangen eine Lösung zu präsentieren, die allen Briten bittschön passen möge,
      andernfalls sind die Europäer eben die Bösen...
      Aber es ist Hochverrat eben dieses Volk nochmal zu befragen nachdem all die Tricksereien
      vor dem ersten Referendum aufgedeckt wurden und die Folgen für das Land besser zu durchschauen sind???
      Und sowas soll uns Vorbild für Demokratie sein???
      Ich seh ein Schmierentheater schlimmster Sorte,
      mit Demokratie wie ich sie verstehe, hat das nix zu tun!!!



      Denn ma... guten Wochenstart
      Pumi Kolumna




    • Guck nach Deutschland:

      Enteignungen für RWE, eine Straße, in München für neue Wohnungen: kein Problem, dient der Allgemeinheit.
      Enteignungen von Wohnungspekulanten: Kommunismus!
      Carpe Diem!

      OhWeh
    • Zum Lachen in den Keller gehen





      Die Redensart ist seit ca. 1920 in Gebrauch





      und leitet sich wohl von der Vorstellung ab,




      dass humorlose Menschen nur dann lachen,




      wenn sie alleine sind und es niemand mitbekommt




      - so, als wenn es etwas Peinliches wäre




      Bin am letzten Wochenende zum IOFF-Fototag zum Lachen in den Keller gegangen und hatte wirklich jede Menge Spaß


      Pumi Kolumna
    • Bruno Alwin (B. A.) Wagner (1835 - 1917)
      Theologe, Philologe, Gymnasiallehrer und Freimaurer



      Trau, schau, wem –

      Unbequem.




      Trau keinem mehr –
      Das geht schon eh'r;




      Trau unbekümmert allen –
      Möcht' mir am besten gefallen.




      Zum Wahlspruch hatt' ich mir's genommen,
      Doch ist mir's oft nicht gut bekommen.




      Die Krankheit unserer Zeit...
      Mensch kann nix und niemand mehr trauen/vertrauen,
      Fake ist Trumpf - jedenfalls war’s noch nie so
      offensichtlich wie heute

      Pumi Kolumna

    • Johann Wolfgang von Goethe

      Mephistopheles in Faust II



      Daran erkenn' ich den gelehrten Herrn!







      Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern,





      Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,






      Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,






      Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,






      Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.





      Der Prototyp dafür war um Mitternacht in einer Diskussion
      über Weißkittel und Heilpraktiker Lauterbach von der SPD.
      Der Vertreterin der Heilpraktiker bin ich bei Meister Eder früher
      des Öfteren begegnet, sie hätte energischer dagegen halten müssen.
      Aber es sind halt immer wieder die gleichen Klischees, die in solchen
      Sendungen aufs Tapet gebracht werden…


      Pumi Kolumna

    • Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)


      Andre haben andre Schwingen,






      Aber wir, mein fröhlich Herz,






      Wollen grad hinauf uns singen,






      Aus dem Frühling himmelwärts!





      Auch wenn’s mal ein bissl kälter ist
      Pumi Kolumna