Mai 2019 - Europa, quo vadis???

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    • Mai 2019 - Europa, quo vadis???

      Walpurgisnacht

      Quelle: Kalenderblatt




      Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai wird als Walpurgisnacht bezeichnet.

      (Hier in der Pfalz ist es die Hexennacht)




      In dieser Nacht sollen sich die Frauen der Schwarzen Künste getroffen haben. Dieses Wilde Treiben hat schon immer die Fantasien beflügelt.




      Goethe beschreibt die Walpurgisnacht in seinem „Faust“ als ausgelassenes Fest.



      Tatsächlich war die vermeintliche Teilnahme am „Hexensabbat“ ein Hauptanklagepunkt bei den Hexenprozessen.




      So hatte es der „Hexenhammer“, die 1487 von dem Dominikanermönch Heinrich Kramer
      veranlasste Anleitung zur Überführung von teuflischen Menschen festgelegt.




      Und wenn die Folterkinechte die Verdächtigten nur lange genug quälten,
      dann gaben die meisten auch zu, dabei gewesen zu sein.




      Morgääääähn gerade vom Blocksberg zurück... – naja, wir haben es wieder doll getrieben... :rolleyes:


      die alt Pumihex

    • 100jähriger Kalender
      Mai 2019


      Vom 1. - 4. dauert das schöne warme Wetter an





      vom 5. - 7. wird es windig und rauh




      vom 8. - 18. warm und trocken (was allen Wuchs verhindert)




      am 20. plötzlich kalt und Frost




      vom 24. - 31. schönes Wetter, trocken




      Mal warm, mal cooler, aber leider... zu trocken...

      Wenn das so ist, ist es nach dem vergangenen Dürrejahr
      eine Katastrophe für die Landwirtschaft, denn die hat nun mal den Mai lieber kühl und nass...

      Der April... im Durchschnitt in Deutschland zu warm und zu trocken,
      Wetterdienst sagt: Klimawandel live!
      dwd.de/DE/presse/pressemitteil…andwetter_april_news.html

      Es grüßt Pumi, unter anderm auch die Wetterhex



    • Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«
      Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern


      Eine Blume auf einem Bild ist keine Blume,




      sondern nur ihr Abbild,




      und wer eine Blume malt,




      malt nicht den Duft der Blume.




      Jain, denke ich mir... Ich sehe es so, gut gemalt oder fotografiert ist für mich ein Bild, bei dessen Anblick ich den Duft der Blume empfinde.
      Vielleicht erlebe ich es auch etwas anders als Vollsinnige, da mir ja der Hörsinn fehlt.
      Ich empfinde bei allem was ich sehe, den Klang, den mein Gehirn noch aus hörenden Zeiten gespeichert hat, sozusagen das Abbild der Töne.
      Meine Welt ist nicht so still wie Hörende meinen...

      Es wäre schön, wenn ich euch mit meinen Fotos ein bissl Blütenduft am Morgen rüberbringen könnte
      bzw. interessant, ob ihr bei einem der obigen Bilder Duft empfinden könnt?

      Pumi Kolumna





      Und wenn du dir dann das dumme Geschwätz, speziell von konservativen Ministern, anhörst, OhWeh,
      gestern abend wieder Altmaier bei der Illner - da kannste echt verzweifeln....

    • Max Herrmann-Neiße (1886 - 1941)


      Die Eisheiligen


      Die Eisheiligen stehen mit steif gefrorenen Bärten,
      aus denen der kalte Wind Schneekörner kämmt,
      früh plötzlich in den blühenden Frühlingsgärten,
      Nachzügler, Troß vom Winter, einsam, fremd.





      Eine kurze Weile nur sind sie hilflos, betroffen,
      dann stürzt die Meute auf den Blumenpfad.
      Sie können nicht, sich lang zu halten, hoffen;
      so wüsten sie in sinnlos böser Tat.




      Von den Kastanien reißen sie die Kerzen
      und trampeln tot der Beete bunten Kranz,
      dem zarten, unschuldsvollen Knospenglück
      bereiten sie hohnlachend Schmerzen,
      zerstampfen junges Grün
      in geisterhaft verbissenem Kriegestanz.




      Plötzlich mitten in all dem Toben und Rasen
      ist ihre Kraft vertan,
      und die ersten warmen Winde blasen
      aus der Welt den kurzen Wahn.




      Vermulich erleben wir gerade vorgezogene Eisheilige,

      die ja eigentlich um den 15. herum stattfinden...

      Pumi Kolumna


      Freut mich, OhWeh :knipsi:
    • Der Kussmund am Glas

      © Elke Bräunling
      Quelle: geschichtensammlung.com/2019/04/13/der-kussmund-am-glas/


      Eine Erzählung und eine Eifersucht


      Am Glas war noch Lippenstift. Anna Wagner sah es genau. Nicht einmal den Versuch hatte er gemacht, ihn wegzuwischen. Nein.
      Rosarot prangte diese verräterische Spur am Glas. Sie ähnelte einem Kussmund.





      Es war eines der guten Gläser, die sie nur zu besonderen Gelegenheiten benutzten. War ihre Abwesenheit etwa eine dieser besonderen Gelegenheiten für ihn?
      Unverschämtheit. Er hätte das Glas wenigstens spülen können. Es war doch klar, dass sie es hier in der Spüle gleich entdecken würde.
      Anna kämpfte gegen die Tränen. Ihr war, als grinse er ihr zu, dieser Kussmund. Höhnisch. Ja, er grinste höhnisch.
      Und so fühlte sich Anna auch. Verhöhnt. Hatte er denn noch nicht genug?





      Machte er immer so weiter, dieser Casanova? Er musste doch endlich zur Ruhe kommen mit all den Weibergeschichten!

      Oder wie lange sollte sie seine Eskapaden noch ertragen?
      Schon beim letzten Mal hatte sie ihm geschworen, dass sie nur noch einmal ein Auge zudrücken würde.
      Ach, wie oft eigentlich hatte sie dies gesagt!
      Anna seufzte.




      „Es wird Zeit, dass ich Nägeln mit Köpfen mache. Ja, höchste Zeit. Ich ertrage diese Demütigungen nicht mehr.“ Sie nickte.
      Eine wilde Entschlossenheit zeigte sich in ihrem Blick. „Das Maß ist voll! So mag ich nicht mehr leben. Ich …“
      Viele Worte, die von ihren Lippen sprangen. Es war wirklich an der Zeit, dass sie sich Luft machte. Ihr Herz war doch keine Mördergrube!?





      „Gehen!“, wütete sie. „Er soll endlich gehen, egal wohin. Ich will es nicht mehr wissen. Nur meine Ruhe will ich haben.

      Weitere Enttäuschungen ertrage ich nicht mehr. So nicht. Und überhaupt. Ich werde …“
      „Redest du mit mir, Anna? Ich kann dich so schlecht verstehen. Was meinst du?“
      Sie erschrak. Peter! Er war in die Küche gekommen
      „Ach, nichts!“, sagte sie schnell. „Ich habe nur … so … vor mich hin gebrabbelt. Es ist nichts … Wichtiges.“





      „Ach so! Dann ist ja alles in Ordnung.“ Peter legte den Arm um die Schulter seiner Frau. Er lächelte.

      „Es gibt Neuigkeiten!“, flüsterte er ihr zu. „Wundervolle Neuigkeiten.“
      „Ach ja?“
      „Ja! Katharina war da vorhin. Stell dir vor, sie bekommt ein Baby. Du wirst Uroma. Ist das nicht wundervoll?“
      Anna zuckte zusammen. Vor Freude. Und ein bisschen auch vor Scham.






      Offenbar hat Frau Anna nicht so gute Erfahrungen gemacht
      und im realen Leben ist es ja öfter so, je oller je doller,
      und alte Ehen halten auch nicht durch, aber auch...
      Eifersucht kann auch alles kaputtmachen!

      Die „süße Oma“ habe ich aufgehoben, damit hat sich Emily angekündigt,
      aber überrascht war ich nicht, weil sie vorher schon im Traum bei mir war

      die Pumioma
    • Carl Spitteler (1845 - 1924)


      Wohin Sie mit dem Herzen horchen,




      sei es nach links, sei es nach rechts,




      hören Sie den Jammer schluchzen,




      und die jammernden Schluchzer tönen in allen Nationen gleich,




      da gibt es keinen Unterschied der Sprache.




      Also... jammern wir völkerverbindlich weiter oder...
      tun wir auch mal was???

      Pumi Kolumna

    • Wo kommt der Ausdruck her
      Mit dem Mantel der Liebe zudecken“?

      Quelle: Kalenderblatt

      „Im altdeutschen Recht galt der Mantel dem Schutz vor Verfolgung, so einer ein Unrecht begangen hatte.





      Im Schutze des Mantels einer Frau durfte er nicht angegriffen werden.




      Der Mantel wurde so zum Schutz durch die Liebe,
      eben „der Mantel der Liebe“, wenn es galt,
      Unrecht und Sünde vergessen zu machen.




      Es war Sitte geworden, dass Eltern, die ein voreheliches Kind hatten, es unter ihrem Mantel tragen durften,
      wenn sie sich trauen ließen, um es dabei zu legimentieren.




      Auch heute kann man einen Mantel der Liebe und Duldsamkeit nicht entbehren, der mildernd unsere kleinen Sünden zudeckt,
      um vergessen zu machen, dass wir allzumal Sünder sind, die des Schutzes und der Verzeihung bedürfen.“





      Was im obigen Text nicht erwähnt ist, aber in der Symbolik bekannt ist, dass der Mantel
      der Liebe und des Schutzes auf die Mutter Gottes zurückgreift.
      Sie wird ja oft in der Kunst mit blauem Mantel dargestellt.




      Also sind wir heute lieb und gütig und decken alles mit dem Mantel der Liebe zu...


      Es grüßt die fromme Pümine
    • Ohne-Socken-Tag am 8. Mai





      Der Ohne-Socken-Tag wird veranstaltet am 08. Mai 2019. Der Tag ist eine Chance,
      deine Füße von Strümpfen und Socken zu befreien und die Zehen mal an die frische Luft zu entlassen.



      Neben dem befreienden Gefühl des Tages hat der Tag den Vorteil,
      dass am Ende der Woche weniger Wäsche zu waschen ist, was dann gleich dazu noch umweltfreundlich ist.



      Barfüßigkeit bedeutet ohne Fußbekleidung zu gehen.
      Viele Lebensreformer haben das Barfußgehen als wichtiges Element der Gesundheitsvorsorge empfohlen.
      Kneipp begründete das vor allem mit einem durchblutungsfördernden Abhärtungseffekt.
      Dadurch wird der Kreislauf gestärkt und vermehrt Körperwärme freigesetzt.




      Auch Ärzte empfehlen das Barfußgehen als Bestandteil einer gesunden Lebensweise.
      Vor allem Kinder sollen möglichst viel barfuß gehen, um ihre Fußmuskulatur zu kräftigen
      und ihre korrekte Zehenstellung lebenslang zu behalten.
      Das verringert das Risiko von Fußschäden, die teils nur operativ korrigiert werden können.

      (Mit Material von: Wikipedia)




      Dass Kloppo Barcelona gerupft hat,
      haut sogar die Hex aus den Socken

    • Spruchweisheit



      Den Mai muss man nehmen,





      wann er kommt,




      und käme er an Weihnachten.




      Was Mai- und andere Käfer anbelangt,

      kreucht hier bis jetzt kaum was.
      Marienkäferchen oder Spinnen hab noch nix draußen gesehen...

      Auf Bild 2 der Maikäfer kam richtig Anfang Mai,
      ist aber schon länger her...
      Das rosarote Blütenfoto entstand echt nicht im Frühling,
      sondern sah ich in einem Garten als ich einen Weihnachtsmarkt besuchte :rofl:

      Im Moment ist der Mai ja so wie ihn die Bauernregeln
      haben wollen, kühl und nass, also...

      Pumi Kolumna
    • Wilhelm Busch (1832 - 1908)


      Ich nahm die Wahrheit mal aufs Korn.





      Und auch die Lügenfinten.




      Die Lüge macht sich gut von vorn,




      Die Wahrheit mehr von hinten.






      Wie traurig ist es, dass das Weiße Haus für mich zum Synomym der Lüge geworden ist...


      Pumi Kolumna
    • Karl Valentin (1882 - 1948)


      Jedes Ding hat drei Seiten,





      eine positive,



      eine negative



      und eine komische.




      Im Moment bin ich in meinem Büro eingesperrt,

      also hab ich Zeit für den Puter und der Valentin hat
      recht

      Pumi Kolumna

    • Muttertag und weiße Nelken

      © Elke Bräunling
      Quelle: fruehlingsgeschichten.wordpres…ttertag-und-weise-nelken/


      Wusstest du, dass der Muttertag, den wir am 2. Sonntag im Mai feiern, auch „Weißer-Nelken-Tag“ genannt wird?





      Eine junge Lehrerin, Anna Jarvis, war es gewesen, die den Muttertag „erfunden“ hat, und zwar 1907 in Philadelphia/USA. Anna konnte ihre am 9. Mai 1905 verstorbene Mutter nämlich nicht vergessen, und an deren drittem Todestag ging sie mit einem großen Strauß weißer Nelken in die Kirche und verschenkte dort an jeden Besucher eine Nelke.




      Weiße Nelken waren nämlich die Lieblingsblumen ihrer Mutter gewesen, und Anna Jarvis wollte den Leuten mit ihrem Geschenk gleichsam durch die Blume sagen, dass wir alle wenigstens einmal im Jahr ganz besonders an unsere Mütter denken sollten, an die lebenden und an die verstorbenen.




      Den Leuten gefiel diese Gedanke so gut, dass schon im nächsten Jahr am 2. Maisonntag Muttertag gefeiert wurde, und am 9. Mai 1914 verkündete der amerikanische Präsident Wilson, dass dieser Tag nun immer gefeiert werden solle „als öffentlichen Ausdruck für die Liebe und die Dankbarkeit“ für die Mütter.




      Rasch kam diese Idee auch nach Europa und nach Mexiko, und seit 1925 feiern wir auch in Deutschland den Muttertag.
      Wenn wir heute Muttertag feiern, sollten wir daher auch an Anna Jarvis denken. Die war übrigens gar nicht glücklich darüber, dass viele Kinder ihren Müttern teure Geschenke kauften. Am liebsten waren ihr immer Kinder, die ihren Müttern kleine selbst gebastelte Geschenke, eigenhändig gefertigte Zeichnungen oder selbst gepflückte Blumen schenkten




      oder im Garten ein paar weiße Nelken anpflanzten und auf diese Weise ihre Liebe zu zeigen.
      Und nun weißt du auch, warum die Nelke das Symbol des Muttertages ist.




      Dennoch wünschen sich viele Mütter, dass ihre Familie nicht nur an diesem einen Tag im Jahr besonders an sie denkt. Eigentlich nämlich ist jeder Tag Muttertag und Vatertag, ja, und vielleicht wird aus dem Muttertagsfest irgendwann einmal ein wunderschöner Familientag. Was meinst du?





      Siehe letztes Foto an einem Muttertag geknipst – der Muttertag ist doch ein Familientag!
      Nur Vatertage werden exclusiv unter Ausschluss von Müttern und Kindern celebriert

      Pumi Kolumna



      OhWeh, der Ausbau der Küche ist getan und ging flott.
      Jetzt muss ich allerdings bis Dienstag auf den 2.Akt warten,
      kommt eine Spedition und baut die neuen Teile ein.
      Ich hoffe, dass dann alles erledigt ist und klappt...