Juni 2019 – Summertime, es blüht uns was

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    • Juni 2019 – Summertime, es blüht uns was


      Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/5


      In Ulm und um die Bavaria
      und auf und im Tegernsee herum



      Foto 1: Wir schippern weiter nach Bad Wissee, wo mir gleich eine Dame auffällt,

      der das Wasser fast bis zum Hals steht, wobei man am dunklen Streif
      gut sieht, dass das Wasser wieder im Sinken ist.
      Der Wiesseer Seejungfrau steht nach langen Regenfällen das Wasser fast bis zum Hals. Der „große Akt“ ist eine Bronzefigur aus dem Atelier Patrick Gerz in Rheinland-Pfalz.

      In den 1990er-Jahren zeigte er die Skulptur bei einer Ausstellung an der Uferpromenade.





      Foto 2: Zu dem hab ich nichts gefunden, sieht aber nach Neptun aus




      Foto 3: So allmählich gibt es Betrieb auf dem See und die ersten Segelboote sind im Hintergrund zu sehen




      Foto 4: Aber es gibt nicht nur weiße Segler, sondern auch Knallrote




      Foto 5: oder Knallblaue




      Foto 6: Manch einer fürchtet sich auch nicht mal abzutauchen




      Foto 7: und frischer Fisch auf den Mittagstisch muss auch her




      Foto 8: oder geruhsam mit dem Bötchen am Ufer entlangpaddeln




      Foto 9: Ganz Unverfrorener scheinen auch schon den ersten Schwumm wagen zu wollen




      Foto 10: Naja, denkt die Ente, die spinnen halt die Menschen




      Und das ist keine Ente - wie sie weiterspinnen sehen wir morgen...


      Pumi Obelixa



    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/6

      In Ulm und um die Bavaria
      und Tegernsee herum und on the town





      Foto 1: Das Kloster Tegernsee war eine im 8. Jahrhundert gegründete Abtei der Benediktiner
      am Tegernsee, heute im Besitz der herzoglichen Linie der Wittelsbacher.




      Foto 2: Wir stärken uns erst mal im Biergarten vom Brauhaus





      Foto 3: und schauen dann mal in die ehemalige Klosterkirche hinein - heute Pfarrkirche St. Quirin.
      Das bedeutendste mittelalterliche Kunstwerk der Kirche befindet sich an ihrer Fassade.
      1457 hatte der Münchener Bildhauer Hans Haldner
      ein neues Hochgrab für die Klosterstifter Adalbert und Otkar geschaffen,
      das in der Mitte der Kirche aufgestellt wurde.
      Das Relief der Deckplatte zeigt die beiden Brüder unter einer Baldachinarchitektur;
      gemeinsam halten sie eine Kirche als Symbol ihrer Stiftung.

      Quelle:tegernsee.com/a-kath-pfarrkirc…ernsee-ehem-klosterkirche






      Foto 4: Die Altarbilder der drei großen Altäre sind Kopien von Asam





      Foto 5: nach Gemälden, die der aus München stammende und in Venedig tätige Johann Carl Loth (1632-1698)
      für das Kloster geschaffen hat





      Foto 6: An den Decken von Hauptschiff und Seitenschiffen ist das Leben Christi dargestellt.






      Foto 7: In der Pfarrkirche St. Quirinus in Tegernsee wird die Jahreskrippe
      von Mitgliedern des Krippenverein Tegernseer Tal e.V. gestaltet und betreut.
      Im Bild das letzte Abendmahl




      Foto 8: Diese Skulptur zeigt wohl die Enthauptung des heiligen Quirinius






      Foto 9: Das "Ich wünsch mir /dir was"...





      Foto 10: Auf der Wiese vorm Biergarten feiert sich mal wieder das bayerische Brauchtum
      - ich seh den Heimatminister vor mir :sassy:




      Foto 11: Den Abend verbringen wir im Gärtnerplatztheater "on the town" ;)
      Fotos von Sohnemann mit Handy, hatte die Cam nicht dabei...





      Foto 12: Das Musical "On the Town" unerhaltsam, aber im Hintergrund auch nachdenkliche Erinnerung an die Kriegszeit.
      "1944 kam »On the Town« am New Yorker Broadway als erstes Musical
      des damals 26-jährigen Leonard Bernsteins zur Uraufführung"



      Damit mach ich erst mal Pause und morgen der übliche Wetterbericht mit dem 100jährigen,
      aber Fortsetzung folgt...


      Pumi Kolumna

    • 100jähriger Kalender
      Juni 2019


      Am 1. und 2. schönes Wetter




      von 3. - 9. Regen




      vom 10. - 12. in der Früh Nebel, dann schöne Tage




      vom 13. - 22. Regenwetter




      am 23. wieder schön, aber gegen Ende des Tages Gewitter




      vom 24. - 30. schöne Tage; Wein- und Weizenblüte




      Wie war's im Mai?

      Meist nicht wonnig, aber so wie's die Bauern haben wollen,
      Kühl und nass für Scheun und Fass,
      also im Großen und Ganzen ausnahmsweise mal ziemlich normal

      Es grüßt die Wetterfröschin

    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/7

      In Ulm und um die Bavaria herum

      Jetzt sind wir in Ulm!



      Foto 1: Schon vom Zug aus ist das Münster nicht zu übersehen





      Foto 2: Wir wollen zwar ins Fischerviertel, aber... es geht immer der Münsterspitz nach...




      Foto 3: Und dieses Bild beweist es – der Hl.Geist ist mit uns




      Foto 4: Der sogenannte „Neue Bau“ musste mehrfach neu aufgebaut werden und war in seiner Entstehungszeit,
      erbaut von von 1484 bis 93 das städt. Lagerhaus u.a. für Getreide.
      Heute ist es Sitz des Polizeipräsidiums




      Foto 5: Das Steuerhaus der Reichsstadt Ulm, Sattlergasse 2, 1534 gebaut, mit einer gotischen Fenstergruppe im Obergeschoss




      Foto 6: Altes und Neues geben interessante Kontraste und harmonieren trotzdem miteinander,
      siehe das neue Sparkassengebäude in der Sattlergasse mit seiner beeindruckenden Licht und Schattenfront




      Foto 7: Und die Altbauten blitzen zwischendurch...




      Foto 8: Das Schwörhaus in Ulm ist ein zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichteter reichsstädtischer Repräsentationsbau.




      Foto 9: Von seinem Balkon aus legt am Schwörmontag der Ulmer Oberbürgermeister jährlich öffentlich Rechenschaft ab.




      Foto 10: Auf dem Vorplatz des Ulmer Schwörhauses ist der Christofsbrunnen
      mit einer spätgotischen Christopherusfigur von Jörg Syrlin d. Ä. (1584) zu besichtigen.




      Weiter geht’s morgen zum Fischerviertel

      Pumi Kolumna, die sich in Ulm gerade verliebt

    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/8

      In Ulm und um die Bavaria herum
      Das Fischer- und Gerberviertel


      Quelle: ulm.de/tourismus/stadtgeschich…ischer--und-gerberviertel


      Foto 1: Kommt mit auf einen Spaziergang durchs Fischerviertel.

      Ich muss gestehen, dass ich bis zu unserem Ausflug
      nicht wusste, dass es in Ulm solch eine romantische
      alte Perle gibt – Ulm war für mich Münster. Ende.




      Foto 2: Das Gesicht des Fischerviertels wurde jedoch am markantesten durch die Gerber geprägt, weswegen man das Gebiet entlang der Blauarme südlich der Neuen Straße korrekter als „Fischer- und Gerberviertel“ bezeichnet.




      Foto 3: Die Gerber, deren Zunft 1786 noch 22 Meister zählte, bauten daher ihre Häuser an die Blau, versahen sie mit Plattformen, von wo aus sie die Häute spülen konnten, und verschalten die Fassaden mit Holz. So schützten sie sie vor der scharfen Brühe, die von den Häuten tropfte, welche auf den Galerien der oberen Stockwerke aufgehängt wurden.




      Foto 4: Es sind diese Gerberhäuser, die der mittlerweile mustergültig restaurierten „Blaufront“ entlang der Großen Blau ihr charakteristisches Aussehen verleihen und in markantem Kontrast stehen zu der gegenüberliegenden niedrigen ehemaligen Reiterkaserne aus dem Jahr 1702. Die Reihe der Gerberhäuser führte ursprünglich weiter bis zur Steinernen Brücke.



      Foto 5: Das Fischerviertel hatte einst keinen guten Ruf.




      Foto 6: Das älteste Soziogramm des Fischerviertels verdanken wir dem Dominikanerfrater Felix Fabri. Der schrieb anno 1488: „Auf der Südseite am äußersten Teile der Stadt gegen Westen, woher die Donau kommt, ist der hohe und feste Fischerturm, der deswegen so heißt, weil neben ihm die Wohnungen der Fischer der Wassertiere und der Fischerinnen einfältiger Menschen sind.“




      Die Gassen haben auch so schöne fromme Namen,
      wie Vaterunsergasse – für uns heute soooo ein romantisches Viertel
      und die Wohnungen dort sind sicher keine, die sich aus dem Klingelbeutel bezahlen lassen :D




      Morgen fischen wir weiter

      Pumi Kolumna
    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/9


      In Ulm und um die Bavaria herum

      ...wird’s heut richtig schräg



      Foto 1: Klar, wir sind am schiefen Haus, das schiefste Hotel der Welt, das es ins Guinnessbuch der Rekorde schaffte.




      Foto 2: Das ursprüngliche Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert hat nach mehrfachen An- und Umbauten 1443 sein heutiges Aussehen eines fünfgeschossigen Hauses erlangt. Genutzt wurde es von den Schiffsmeistern von Ulm.




      Foto 3: Noch ursprünglicher war auch dieses Haus von Fischern bewohnt,
      wie ein im Keller entdecktes Bassin bestätigt, in dem der noch lebende Fang aufbewahrt werden konnte.




      Foto 4: In seine legendäre Schieflage ist das Haus geraten, weil die Südseite in der Blau steht. Deren Grund gab unter der Last des Bauwerks nach, und dieses neigte sich immer weiter, was die Bewohner durch Aufschüttungen im Innern des Hauses auszugleichen suchten. Dadurch wurde die Südseite immer noch schwerer und schiefer, bis die Sanierung 1995 diesen ruinösen Prozess stoppte und das von der Last befreite Gebälk buchstäblich aufatmete.




      Foto 5: Nach seiner aufwendigen und sensiblen Sanierung, ist das Schiefe Haus
      ein exklusives und mit Sicherheit einmaliges Hotel,
      dessen schräge Zimmerböden den Gästen die seltene Möglichkeit bieten,
      sich in völlig nüchternem Zustand betrunken zu fühlen.




      Foto 6: Die elf in das alte Haus gebauten, modern eingerichteten Zimmer weisen Schieflagen
      bis zu 40 cm über die Zimmerbreite auf. Die Betten wurden waagerecht eingebaut
      und tragen Wasserwaagen in ihren Kopfenden, um dem Gast zu demonstrieren,
      dass er horizontal liegt, während das umgebende Zimmer schief steht.



      Innenaufnahmen habe ich leider nicht und auch von außen schwierig zu fotografieren,
      das Kameraauge sieht es grader als das reale Auge.

      Also der richtige Anlass für schrägen Gesang

      youtube.com/watch?v=II_IfYUfe3w

      Fortsetzung folgt
      Pumi Kolumna




      Ja, OhWeh, es ist zwar zeitraubend, aber immer wieder interessant zu den Fotos zu recherchieren.
      Ich finde es jetzt nicht mehr, aber irgendwo stand, dass man um Steuern
      zu sparen die Dächer der Häuser so hochgezogen hat in Ulm.
      Die Angaben oben stammen aus verschiedenen Quellen zur Stadtgeschichte...
    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/10

      In Ulm und um die Bavaria herum
      Wir laufen in Ulm herum


      Bild 1: ...sind auf dem Weg zum Dom – immer wieder beeindruckend wie die Ulmer es schaffen

      Alt und Neu zusammenzubringen




      Bild 2: Die Stadtbibliothek Ulm ist die älteste öffentliche Kulturinstitution der Stadt Ulm.
      Sie wurde 1516 gegründet und ist eine der ältesten öffentlichen Bibliotheken Deutschlands.
      Das heutige Gebäude der Ulmer Zentralbibliothek wurde von Gottfried Böhm entworfen
      Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Stadtbibliothek_Ulm




      Bild 3: Um die Entwürfe des Neubaus gab es viel Streit unter den Bürgern bis schließlich die Pyramide
      den Sieg unter den Entwürfen davontrug. Und ich dachte sofort an die Pyramide vorm Louvre in Paris




      Bild 4: Das 36m hohe Gebäude beherbergt auf neun Geschossen die Bibliothek
      einschließlich der Kinderbibliothek, die Verwaltung, eine Buchbinderei, einen Veranstaltungssaal und ein Café.
      Ab dem zweiten Obergeschoss ist der Bau als Pyramide gestaltet.




      Bild 5: Gleich daneben das historische Rathaus. Die Europafahne erinnert uns daran, dass ja Wahltag ist!




      Bild 6: Das Ulmer Rathaus, unschwer an seiner opulenten Außenbemalung aus der Frührenaissance zu erkennen.
      Quelle: tourismus.ulm.de/web/de/ulm-un…torisches/rathaus-ulm.php




      Bild 7: Im Laufe des 15. Jahrhunderts erhielt der Ratsaal in gotischer Architektur
      gerahmte Fenster (mit sechs Kurfürstenfiguren)
      auf der Südseite sowie die auf der Ostseite gelegenen Doppelfenster.




      Bild 8: Die reichverzierte astronomische Uhr wurde um 1520 am Ulmer Rathaus angebracht.
      Die üppige Fassadenbemalung wurde auch auf den Altbau ausgedehnt
      und zeigt lehrhafte Darstellungen von Tugenden, Geboten und Lastern.
      Die heute zu sehende Malerei stammt aus dem Jahre 1900,
      als die von der Witterung größtenteils zerstörte Bemalung wiederhergestellt
      oder im Geiste der verbürgten Teile neu erstellt wurde.




      Bild 9: Ein alter Brunnen gehört auch noch dazu.
      Der 'Fischkasten' oder 'Syrlinbrunnen' - so lauten die Bezeichnungen für den Ulmer Marktbrunnen beim Rathaus
      - ist, was den Aufbau betrifft, der älteste erhaltene Ulmer Brunnen.
      Der Name 'Fischkasten' rührt daher, dass die ursprüngliche Nutzung bei den Ulmer Fischern lag:
      hier boten sie nämlich ihre frische Fangware lebend an.

      Quelle:https://www.foxplorer.de/Online-Reisef%C3%BChrer/Europa-Deutschland-Baden-W%C3%BCrttemberg-Ulm-Fischkasten-Reisef%C3%BChrer/Fischk.html



      Es geht weiter zum Dom...


      mit frommem Grüßl
      Pümine die Brave
    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/11

      In Ulm und um die Bavaria herum
      Wir laufen um den Dom drumherum



      Foto 1: Ganz links liegen lassen wollten wir den Dom ja nicht...

      Und wie bei Dömen üblich, war auch dieser eine Riesenbaustelle




      Foto 2: Da gerade ein Gottesdienst im Gange war, hatten wir eine gute Ausrede net in die Kerch zu müssen




      Foto 3: Eine Münsterbesteigung schafft mein altes Herz ehnicht mehr,
      aber da gibt’s wieder eine interessante G'schicht vonwegen wer hat den Größten...


      Nach einer Baupause von gerade mal 300 Jahren wurde 1844 die Bauhütte wieder eröffnet. Münsterbaumeister August v. Beyer streckte den Turm um zehn Meter gegenüber dem ursprünglichen Plan, der 151 Meter vorgesehen hatte. Warum? Wollten die Ulmer den Kölner Dom mit seinen 157 Metern in den Schatten ihres Münsters stellen? Dieser heute noch gehegte Verdacht verlautete bereits während der Ausbau-Arbeiten aus Köln, wurde aber in Ulm entschieden zurückgewiesen. Der Ulmer Turm, so das Gegenargument, sei schon im Mittelalter mächtiger angelegt worden als die Kölner Türme.




      Foto 4: Interessant die bogenförmigen Portale – man nennt sie Tympanon – dieses hier ist das Gerichts- oder Brautportal




      Foto 5: Das Hauptportal erzählt die Schöpfungsgeschichte, ist um 1380 entstanden
      und man wusste wohl schon, dass die Erde eine Kugel ist!




      Foto 6: Viele Skulpturen und alles sehr filligran schmücken die Portale




      Foto 7: An der Südfassade gibt es eine Sonnenuhr – ihr dürft herausfinden wann wir gerade dort waren




      Foto 8: Eine interessante Uhr fiel mir auch an einem Geschäft am Domplatz auf




      Foto 9: Nochmal ein Rückblick auf die imposanten Türme




      Foto 10: und dann pfeifen es die Domspatzen aus allen Gassen:
      die fromme Pümine war net in de Kerch, sondern ging nur drumherum.
      Und pscht... das passierte früher als ich jeden Sonntag in die Kirche gehen musste öfter :whistle:
      Aber das Ulmer Münster ist ja eh die andere Fraktion!




      Also Münster ist abgehakt, aber... wir haben noch Programm, es geht weiter...


      Pumi Kolumna
    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/12

      In Ulm und um die Bavaria herum
      Gehen wir in den Museen auf Zeitreise



      Foto 1: Wir steuern die Kunsthalle Weishaupt an.

      Die Kunsthalle Weishaupt entstand für 10 Millionen Euro von 2005 bis 2007
      im Rahmen einer Neubebauung unter der Bezeichnung „Ulm Neue Mitte“ am Hans-und-Sophie-Scholl-Platz.




      Foto 2: Sie beherbergt eine Privatsammlung moderner Kunst des Ehepaares Weishaupt.
      Sie sagen von sich, dass sie "aus dem Bauch heraus" sammeln.
      Über eine Brücke ist sie mit dem Ulmer Museum verbunden.
      So können wir uns auf eine Zeitreise machen.




      Foto 3: In die moderne Glasfassade ist auch die Silhouette des Münsters integriert




      Foto 4: Ein Schwerpunkt der Sammlung ist die geometrische Kunst, z.B. Stephane Dafflon




      Foto 5: Oder Beat Zoderer, ein Schweizer Künstler. Er beschäftigt sich mit Installationen, Skulpturen, Wandobjekten, Papierarbeiten und Collagen.



      Foto 6: In der aktuellen Ausstellung „Ausgang offen“ bricht Philippe Decrauzat,
      die mittels eines Rasters dicht angeordnete Farblinien




      Foto 6: Hans Peter Reuter, ALHAMBRA 7/4/1, 2007
      macht Lust auf optische Täuschungen



      Foto 7: Jiri Georg Dokoupil verleiht mit Pigmenten und Seifenschaum auf Leinwand
      eigentlich so vergänglichen Seifenblasen Unendlichkeit



      Foto 8: Tony Oursler gestalteter gläserner Kopf scheint technikgesteuert ein Eigenleben zu führen.




      Foto 9: François Morellet, David Nash und Richard Long widmen sich Materialien
      aus Neonröhre, Kohle und Steinen




      Foto : den ursprünglichsten geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat und Kreuz.



      Morgen gehn mer mal rüber ins Ulmer Museum...


      Bis dahin wünscht euch frohe Pfingsten
      Pumi Kolumna
    • Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/13

      In Ulm und um die Bavaria herum
      frommt uns das Ulmer Museum

      Quelle: bawue.museum-digital.de/index.…mlung&instnr=7&gesusa=105



      Foto 1: Weil ja noch Pfingsten ist, schauen wir zuerst mal in den Bereich sakrale Kunst





      Foto 2: Die schöne Stuckdecke gibt den passenden Rahmen




      Foto 3: Die thronende Maria mit Kind bildet einen grandiosen Auftakt
      der Sammlung schwäbischer Skulptur des Mittelalters im Ulmer Museum. Sie stammt aus der Zeit 1200-1225.
      Als ältestes Bildwerk ist sie von großem historischen Wert und zeigt eine außerordentliche Qualität,
      wie sie sonst selten bei Marienfiguren dieser Zeit anzutreffen ist.
      Die Skulptur wurde nach den typischen romanischen Gestaltungsprinzipien angefertigt





      Foto 4: In unzähligen Darstellungen hat die Bildende Kunst diese Episode des Flussüberganges geschildert, in der der Riese innehält und bemerkt, wen er da auf seinen Schultern trägt. So auch bei dem Ulmer Christophorus, bei dem der rauschende Fluss allerdings nur angedeutet ist. Von ergreifender Eindringlichkeit zeugt die aus dem Umkreis des bekannten Bildhauers Michel Erhart stammende Sandsteinskulptur, die wohl zu den schönsten Darstellungen dieses Heiligen von ca. 1480 in der deutschen spätgotischen Kunst zählt.




      Foto 5: Der lebensgroße Palmesel mit Christusfigur von Hans Mutschler stammt aus dem Jahr 1464. Er stand noch bis 1844 in einer Kapelle im Ulmer Münster. Bis zum Verbot des Palmeselbrauchs durch die Reformation wurde unser Palmesel für die Palmsonntag-Prozessionen verwendet. Ulm gehörte zu den rund 300 Orten, in denen solche Prozessionen nachgewiesen werden konnten. Einem alten religiösen Brauch zufolge wurde am Palmsonntag der Esel mit Christus,
      begleitet von einer großen Volksmenge, durch die Stadt getragen oder gezogen.
      Die Gläubigen erinnerten so an den Einzug ihres Erlösers in Jerusalem.




      Foto 6: Zu dieser wohl schon sehr alten Madonna kein Beschreibung, aber mir gefällt sie sehr gut,
      ist vermutlich eine der Leihgaben, die wegen einer Restaurierung jetzt in Ulm zu sehen sind.





      Foto 7: Wir gehen weiter zum Kiechelhaus. Es war in seiner ursprünglichen Funktion Geschäfts- und Wohnhaus eines wohlhabenden Kaufmanns. Zur ursprünglichen Ausstattung gehören ein kostbar geschnitzter und reich verzierter Holztisch.




      Foto 9: Der schöne Kachelofen hatte es mir angetan




      Foto 9: Während Söhni das passende Buch und Spiel für seine Spielgruppe entdeckte




      Morgen tauchen wir noch tiefer in die Zeit runter


      Genießt noch den Feiertag heute
      Pumi Kolumna grüßt aus der Zeitmaschine

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      Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/14

      In Ulm und um die Bavaria herum
      vor ca. 40 000

      Quelle: loewenmensch.de/ausstellung.html




      Foto 1: Löwenmensch


      Die größte und wohl spektakulärste Skulptur der Eiszeitkunst stammt aus dem Lonetal bei Ulm und zählt zu den frühesten figürlichen Darstellungen der Menschheit. Vor über 35.000 Jahren von einem Menschen der Altsteinzeit aus einem Mammutstoßzahn geschnitzt, gilt der "Löwenmensch" heute als eine der bedeutendsten Entdeckungen der urgeschichtlichen Archäologie.




      Foto 2: Aus Knochenfunden rekonstruierte man die Gestalt des Löwenmenschen, ein Mischwesen aus Mensch und Tier




      Foto 3: Werkzeuge mit denen gearbeitet wurden




      Foto 4. fanden sich ebenfalls - ein Puzzle für Archäologen




      Foto 5: Dazu gibt aktuell eine Ausstellung mit interessanten Knochengeschichten, auch ein Buch dazu
      "Unsere Knochengeschichten erzählen von spannenden Abenteuern rund um ihre Entdeckung und Bergung. Sie beschreiben Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft."




      Foto 6: Nicht die gleiche Aufmerksamkeit genießen die anderen archäologischen Funde aus dem Lonetal.
      Dazu gehören menschliche Skelettreste aus fast allen Höhlen des rund 45 km langen Tales




      Foto 7: Sie stammen aus der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter und belegen,
      dass die Höhlen über Jahrzehntausende nicht nur als Wohn- oder Siedlungsplatz dienten.




      Foto 8: als Bestattungsort, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt.




      Foto 9: und töpfern konnten sie auch schon




      Foto 10: In der Stadelhöhle wurden die Köpfe eines Mannes, einer Frau und eines Kindes gefunden aus dem 7.Jahrtausend v.Chr.
      Wurde hier eine Familie kaltblütig ermordet?




      Foto 12: Ich guck mal schnell aus dem Fenster – ach ja, wir sind immer noch im Hier und Jetzt und die Musi spielt...



      Fazit: Böse Buben gab's schon immer und...
      so arg hat sich mensch wohl gar nicht verändert!

      Es geht wieder zurück in die Modernem Fortsetzung folgt...

      Pumi Kolumna
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      Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/15

      In Ulm und um die Bavaria herum
      - ist Luxus Fluxus?

      Quelle: museumulm.de/ausstellung/fluxusdesign/



      Bild 1: Wir springen von der Urzeit ins

      20 Jahrhundert – sehen wir den...




      Bild 2: und fragen uns...




      Bild 3: Wir sind in der Ausstellung „Fluxus“

      Fluxus war eine der revolutionärsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts, die zu Beginn der 1960er Jahre zeit-gleich in Europa und den USA entstanden ist.
      Fluxus-Künstler einte der intermediale Ansatz ihrer Arbeiten, die sich im Grenzbereich der Gattungen Musik




      Bild 4: bildende Kunst,




      Bild 5: Literatur und Theater bewegten.




      Bild 6: Die Vielfältigkeit der künstlerischen Ausdrucksformen...




      Bild 7: ...brachte skurrile Performances - hier so lebensecht,
      dass ich auf den ersten Blick dachte, die Putze hätte ihren Wischmopp vergessen :rofl:




      Bild 8:... humorvolle Objekte – Essen spielt eine wichtige Rolle... :mahlzeit:



      Bild 9: ...wie z.B. die Ofenkartoffel, bei der ich aber erst dachte, es wäre ihr wisst schon was :po:




      Bild 10: Last not least geht es um die Wurst!




      Bild 11: Das Schlüsselbild der Ausstellung...





      Bild 12: ...war für mich dieses – auf den Punkt gebracht :ohweh:





      Mögen sich die Kunstgeister darüber streiten,

      ob es Kunst ist oder wech kann – mich hat's
      jedenfalls gut unterhalten und...
      es geht noch weiter!

      Pumi Kolumna
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      Weißblaue G'schichten Anno Mai 2019/16

      In Ulm und um die Bavaria herum
      ist unsere schöne Zeit leider wieder rum




      Foto 1: wir steigen der Kunsthalle noch aufs Dach, das vor der Kunst nicht Halt macht

      – erinnert mich irgendwie an Dalis Camenbert




      Foto 2: und genießen vor allem den Blick über Ulms Dächer




      Foto 3: wo auch wieder Alt und Neu sich munter mischt




      Foto 4: Auf der Stadtmauer gehen wir nochmal ins Fischerviertel
      Im 'reissenden Wasser der Donau' wurde die Stadtmauer 1482 als Bollwerk gegen feindliche Armeen errichtet.




      Foto 5: Heute ist die Donau kein reißendes Wasser und lädt zum Familienausflug ein




      Foto 6: durch die Bäume lugen die schönen Fassaden




      Foto 7: Der Hunger treibt uns in die winkligen Gässchen




      Foto 8: Am Schönen Haus von den Fischern gehen wir vorbei




      Foto 9: Beim „Wilden Mann“ halten wir auch keine Einkehr




      Foto 10: sondern es zieht uns zur Lochmühle




      Foto 11: wo wir angenehm kühl im Garten sitzen und sehr gut zu essen bekommen – empfehlenswert




      Foto 12: Über uns zwitschern die Damen vom Rotlichtmileu




      Foto 13: und das Mühlrad am rauschenden Bach




      Foto 14: fächelt uns frische Luft zu und bedröppelt...




      Foto 15: ...nehmen wir Abschied von Ulm. Leider ist unsere schöne Zeit miteinander wieder vorbei,
      noch ein letzter Blick aufs Münster
      und abends noch unser obligatorischer Kinobesuch, diesmal im schön altmodischen Theatiner Film Theater.
      Der Film bringt es humorvoll auf den Punkt – wohin mit der ollen Mama...
      „PHOTO DE FAMILLE (Das Familienfoto)“







      Mir hat es wieder Spaß gemacht und im Nachhinein noch einiges gebracht,
      euch auf unseren Mutter/Sohn-Trip mitzunehmen


      Machen wir's gut bis hoffentlich... nächstes Jahr
      Pumi Kolumna
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      Söhni hat das mit seinen 2 Meter-Beinen gut gelöst,
      nahm den Stuhl am Rande, wo er sie gemütlich ausstrecken konnte :D
      In dem kleinen Kinochen vonwegen Leinwand und am Rande sitzen kein Problem...