Januar 2020 – Erwarten wir getrost was kommen mag?

  • Ein Königreich für einen Sonnenstrahl


    © Elke Bräunling


    Quelle: https://wintergeschichten.com/…-fuer-einen-sonnenstrahl/




    „Nanu?“, sagte der kleine Sonnenstrahl an einem düsteren, wolkenverhangenen Spätwintertag. „Hat mich da gerade jemand gerufen? Mir dünkt, ich höre eine Stimme. Eine Menschenstimme. Oder habe ich dies nur geträumt?“

    Er blinzelte, um wach zu werden nach dem langen Schlaf der letzten beiden Regenwochen.

    Dann schob er sich durch einen Spalt zwischen zwei dicken Wolken hindurch und spähte hinunter zu der kleinen Stadt.

    Er lauschte.


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    „Da! Ich höre es wieder. ‚Sonne!’, ruft jemand. ‚Ein Königreich für einen Sonnenstrahl’.“

    Ein Königreich? Darunter konnte sich der kleine Sonnenstrahl wenig vorstellen. Es klang nach einem Hilferuf. Oder?

    „Hm!“, murmelte er. „Es scheint sich jemand nach mir zu sehnen. Hm! Hm! Ich muss etwas unternehmen.

    Niemand, der nach mir ruft, soll ohne Antwort bleiben.

    Ich muss meine Pflicht als Sonnenstrahl tun. Strahlen nämlich.“


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    Und er beschloss, dem Land dort unten einen Besuch abzustatten.

    Vorsichtig schob er sich durch den Grauhimmel und folgte der Stimme,

    die nach ihm und jenem unbekannten Königreich gerufen hatte.

    Er landete in einer Stadt. Grau war es hier und nass und kalt.


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    „Traurig ist die Welt im Winter“, brummte er. „Traurig und dunkel.

    Gleich wenn ich zurückkomme, werde ich meiner Familie davon berichten.

    Ich denke, wir sollten unseren Winterschlaf künftig etwas öfter unterbrechen.

    Was soll sonst aus den Menschen werden ohne uns?“

    Er hielt inne, lauschte.

    „Wo soll ich suchen? Wer hat mich gerufen? Hallo! Hier bin ich. Hier!“

    Da, das große, hohe Haus mit den vielen Fenstern. Von dort her glaubte er, die Menschenstimme zu hören.


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    „So viele Fenster“, murmelte er. „So viel Dunkelheit.“

    Er beschloss, jedes Fenster für ein kurzes Weilchen zu besuchen.

    „Aber ich muss mich beeilen. Viel Zeit habe ich nicht.

    Wenn die Wolkenschwestern dort oben einander wieder umarmen, muss ich zurück an meinem Platz sein.

    Das ist Himmelsgesetz.“

    Und so hüpfte der kleine Sonnenstrahl an diesem Nachmittag nur kurz und schnell mit vielen hellen Blinkern

    von einem Fenster zum anderen und zauberte für ein paar Minuten

    kleine, fröhliche Winterfreuden an die Fensterscheiben.

    Und in diesen paar Minuten sah das Haus nun fast wie ein funkelndes Königsschloss aus.


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    Und da, plötzlich, hörte er sie wieder, die Stimme.

    „Danke, kleiner Sonnenstrahl“, rief sie. „Dankeschön.“

    „Bitteschön. Gern geschehen“, antwortete der kleine Sonnenstrahl.

    Und eilig machte er sich wieder auf dem Weg zurück in sein Winterbett hinter den Wolken.


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    Schau mer mal, ob es heut der Sonnenstrahl schafft

    Pumi Kolumna

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  • Anekdote

    Quelle: Kalenderblatt




    Eine Frau ging zu einer Wahrsagerin.


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    „Ich sehe in meiner Kristallkugel nichts Gutes:


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    Sie werden arm und unglücklich sein -

    bis zu Ihrem 45.Geburtstag“

    „Und was passiert dann?“


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    „Dann wird Sie nichts mehr bedrücken -

    dann werden Sie sich daran gewöhnt haben!“


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    Gute Wahrsagerin, exakt genauso bei mir

    geschehen, sogar das Alter stimmt


    Pumi Kolumna

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  • Unbekannt


    Quelle: Fliegende Blätter




    Die Gesundheit ist das theuerste Gut –

    So kann man wohl öfter lesen.


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    Ich meine, wer diesen Ausspruch gethan,

    Ist sich nie krank gewesen.


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    Doch wer Apotheke und Aerzte braucht,

    Wird sicherlich recht mir geben:


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    Die Krankheit und nicht die Gesundheit ist

    Das Theuerste im Leben!


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    So teuer, dass arme Menschen eigentlich nicht krank werden dürften...


    Pumi Kolumna

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  • Da mag ich für Deutschland nciht zustimmen Pumi, als Angestellter zumindest bekommst man Lohnfortzahlung und Krankengeld.

    Und die gesetzliche Krankenkasse, die ich wohlweislich nicht verlassen habe, zahlte bisher alles was nötig und wirklich teuer war (Operationen, Vorsorgeuntersuchungen, etc.) Brille zahle ich selbst, ja aber dafür ist der Beitrag viel niedriger als privat, gerade jetzt, wo wir älter werden.

  • Nationaler Hut-Tag 2020

    15. Januar 2020 in den USA


    Quelle: http://www.kleiner-kalender.de…onaler-hut-tag/94374.html




    Der Nationaler Hut-Tag wird am 15. Januar 2020 gefeiert.

    Ein Hut darf an diesem Ehrentag natürlich nicht fehlen.


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    Da es Hüte in allen Formen und Farben gibt,



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    Allgemein können Hüte entweder nur das Outfit aufpeppen

    oder aber auch als Schutz vor der Sonneneinstrahlung dienen.


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    In der kalten Jahreszeit, zu der der nationale Hut-Tag stattfindet, eignet er sich vor allem,

    um die Körperwärme nicht über den Kopf entweichen zu lassen.


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    Also sind wir heut „auf der Hut“

    Pumi Kolumna


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  • I Ging



    Was im Ton übereinstimmt,


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    schwingt miteinander.


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    Was wahlverwandt ist


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    im innersten Wesen,


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    das sucht einander.


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    So ist's


    Pumi Kolumna


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    So kenn ich den OhWeh -

    erste Erinnerung: roter Regenumhang

    mit passendem Hut :thumbup:

  • Friedrich Rückert (1788 - 1866)



    Einen Kompaß hab' im Schiffe,

    Willst nach rechter Seemannsart


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    Über Wellen, durch die Riffe

    Wagen eine Seemannsfahrt!


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    Auch ein Kompaß liegt in jedes

    Menschen Brust, der nicht zu missen;


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    Hab' ein Auge drauf, ein stetes,

    Auf den Kompaß: dein Gewissen!


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    Gestern durften ja die deutschen Abgeordneten

    in Sachen Organspende nach ihrem Gewissen

    entscheiden...

    Hätte man diese Gewissen genau analysiert,

    ich denk mir, dass wir bei 100 Leuten 100 unterschiedliche Analysen bekommen hätten!

    Wonach also richtet sich das Gewissen

    des Einzeln? Fragt sich


    Pumi Kolumna

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  • Anekdote


    Quelle: Kalenderblatt



    1776 wurde ein englischer Bankier unter der Anschuldigung verhaftet,


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    er habe König Georg III. entführen wollen.


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    Die gegen ihn erhobene Anklage widerlegte er überzeugend mit den Worten:


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    „Ich verstehe schon, dass ein König einen Bankier braucht.


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    Ich wüsste aber wirklich nicht, was ein Banker mit einem König anfangen sollte.


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    Da hatten die Engländer noch ihren speziellen Humor,

    denkt sich Pumi Kolumna


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  • Die Januarfrau und das Warten auf Schnee


    © Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl


    Quelle: https://wintergeschichten.com/…nd-das-warten-auf-schnee/




    „Die Stille! Das Weiß! Die Zeichen meiner Tage. Ich vermisse sie. Oder bin ich zu früh?“

    Auf ihrem Weg durch den Januar machte die Januarfrau auf der Krone eines Deichs Halt.

    Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Es ist zu warm. Ich glaube, ich bin in der falschen Zeit.“


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    „Soll ich mal ordentlich pusten?“, fragte der Wind

    und peitschte seinen stürmischen Atem über das Wasser, so dass hohe Wellen aufkamen

    und die Luft sich abkühlte.

    Die Januarfrau aber winkte ab.

    „Sonst gerne. Aber nein danke. Du bist der falsche Wind.

    Dein Weg führt vom Westen ins Land herein und Westwind bringt selten Frost und Schnee“, antwortete sie.

    „Aber deine Brüder aus dem kalten Norden oder dem weiten Osten darfst du rufen.“

    Der Wind antwortete mit einem leichten Wellenschaukeln und zog sich zurück.


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    Die Januarfrau verließ den Deich über die nächste Treppe und stieg hinunter ins Städtchen.

    Es dämmerte bereits. In einigen Gärten standen noch die Lichterbäume vom Weihnachtsfest.

    Schön sehen sie aus, aber es fehlte der Schnee.


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    Eine große Sehnsucht überkam sie. War es zu ihrer Ankunft früher nicht anders gewesen, besser, winterlicher

    oder täuschte sie sich? Es hatte doch immer Schnee gegeben im Januar! Wo blieb er nur in diesem Jahr?


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    Ein Fenster wurde geöffnet und ein Kind streckte seinen Kopf heraus.

    „Ich will jetzt endlich Schnee habe!“, rief es in den Himmel hinauf.

    „Hört ihr, ihr Wolken! Winter ohne Schnee ist keiner.“

    Stimmt, dachte die Januarfrau. Januar ohne Schnee ist kein Januar. Was kann ich nur tun?


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    Da fing das Kind an zu singen: „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommt ihr geschneit …“

    Leise stimmte die Januarfrau mit ein und sie fühlte sich dabei wie ein Kind, das fest darauf vertraut,

    dass alles, was man sich nur fest genug wünscht, in Erfüllung geht.

    Was für ein schönes Gefühl und was für ein feines Lied! Das musste einfach klappen.


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    Mit großen Augen schauten sie zum Himmel, die Januarfrau und das Kind.

    Eine dicke Wolke segelte vorbei, nein, sie hielt an und siehe da,

    einige Schneeflocken tanzten zur Erde. Wirklich!

    Da lächelte die Januarfrau.

    „Es wird schon werden, so wie es sich immer fügt“, freute sie sich.

    „Das Weiß der Zeit wird dasein, im Land und in unseren Träumen.“


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    Vielleicht hat die Januarfrau ja recht,

    die Wetterfrösche verkünden Kälte für die kommende Woche


    Pumi Kolumna


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  • Tatsächlich über Nacht 2 cm Schnee. Aber mehr werden es in der kommenden Woche nicht.

  • Oskar Stock


    Quelle Kalenderblatt





    Wer traurig ist, des Glückes fern,

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    verzagt und ohne Mut,

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    der musizier

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    [oder fotografier]


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    schreib ein Gedicht,

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    und schon wird alles gut.


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    Mir hilft es viel, mich mit meinen Bildern zu beschäftigen,

    dann vergess ich Schmerzen usw...


    Pumi Kolumna

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    Super, OhWeh, ist doch schon was :thumbup:

    - hier nach wie vor nix :thumbdown:

  • (Pablo Picasso)



    Unter den Menschen


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    gibt es viel mehr Kopien


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    als ORIGINALE.


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    Pumi Kolumna denkt sich dazu:

    Hauptsach originell

    ;)



  • Weil Glotze, Internet, Zeitungen es ihnen so einreden Pumi.


    Und warum? Weil es ein Riesengeschäft ist. Natur kostet ja nichts.

  • Woher kommt der Ausdruck:

    Blaumachen?


    Quelle: Kalenderblatt




    Wer die Schule oder die Arbeit schwänzt, der macht blau.


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    Aber wieso nicht rot oder grün?


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    Es gibt mehrere Erklärungen...

    Der Montag vor der Fastenzeit war der „blaue Montag“, benannt nach der für diesen Tag vorgeschriebenen liturgischen Farbe.


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    Später wurde die Bezeichnung auf die Montage übertragen,

    an denen die Gesellen nach altem Handwerksbrauch frei hatten.


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    Einleuchtend ist auch die Herleitung aus der Tuchfärberei.

    Die Blaufärberei war ein Vorgang, der Zeit erforderte.

    Denn bis sich die Farbe durch Oxidation an der Luft zu Blau wandelte,

    vergingen einige Stunden.

    Währenddessen konnten die Färber faulenzen, also „blaumachen“.


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    Da kriegen wir glatt den Blues heut


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    Pumi Kolumna

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    Seh ich auch so, OhWeh X(

  • Sophie Mereau (1770-1806)




    Nur der Frohe

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    fühlt den Schmerz,

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    nur der Gesunde

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    die Krankheit

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    nur der Mutige kann verzagen.

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    Pumi Kolumna


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